Samstag, 1. August 2026

Mit dem Wohnmobil an den Gardasee



 Mit dem Wohnmobil an den Gardasee 

29. Mai bis 7. Juni 2026

(Codroipo, Moniga des Garda, Madonna della Corona, Cascata Varone, Prada-Costabella)


Nach der Arbeit war es endlich so weit: Unser Urlaub konnte beginnen! Voller Vorfreude starteten wir mit unserm Wohnmobil Richtung Italien. Dieses Mal war die Reise etwas Besonderes, denn zum ersten Mal hatten wir unseren neuen Anhänger dabei, auf dem unser Roller und unsere beiden E-Bikes sicher verstaut waren. Natürlich waren wir gespannt, wie sich das Fahren mit dem Anhänger bewähren würde. Wir waren auch gespannt, wie es ist mit dem Roller den Gardasee zu erkunden.

Unsere Route führte uns über Arnoldstein bis nach Codroipo, wo wir einen kostenlosen Wohnmobilstellplatz für unsere erste Übernachtung ausgewählt hatten. Auf den Straßen war an diesem Nachmittag und Abend sehr viel Verkehr, dennoch verlief die Fahrt problemlos und gegen 19:30 Uhr erreichten wir unser Tagesziel.


Nach dem Einparken ließen wir den ersten Urlaubstag gemütlich ausklingen. Die Nacht war angenehm ruhig und wir konnten uns gut von der Anreise erholen.

Am nächsten Morgen erkundeten wir noch die Umgebung und besuchten die beeindruckende Villa Manin. Die prachtvolle Villa wurde im 17. Jahrhundert erbaut und war einst der Wohnsitz der einflussreichen Familie Manin. Besonders bekannt ist sie als letzter Amtssitz des Dogen Ludovico Manin, des letzten Herrschers der Republik Venedig. Heute zählt die Villa zu den bedeutendsten Barockanlagen Norditaliens und wird für Ausstellungen und kulturelle Veranstaltungen genutzt.

https://www.villamanin.it/en/

Die weitläufige Anlage mit ihrem großzügigen Ehrenhof und den gepflegten Parkanlagen ist wirklich beeindruckend und ein lohnender Zwischenstopp auf dem Weg in den Süden.




Wohnmobilstellplatz Codroipo (Udine):

Adresse: 33033 Passariano, 10 SP65

GPS: N45°56'50'' E 13°0'31''

gebührenfrei, ca. 30 Plätze, Frischwasser und Strom gegen einen kleinen Beitrag vorhanden, Entsorgungsstelle für Grauwasser, für eine Übernachtung perfekt geeignet






Gegen 8:00 Uhr setzten wir unsere Reise fort. Unser Ziel war Moniga del Garda am wunderschönen Gardasee. Dort hatten wir bereits einen Monat zuvor auf dem Camping Piantelle eine große Parzelle online reserviert.

An der Rezeption wurden wir sehr freundlich empfangen. Dank unserer Reservierung war der Check-in rasch erledigt und wir erhielten unseren XXL-Stellplatz Nummer 302 - großzügig, gepflegt und genau richtig für unser Wohnmobil samt Anhänger.

https://piantelle.com/

Nachdem alles aufgebaut war und wir es uns gemütlich eingerichtet hatten, machten wir einen ersten Rundgang über den Campingplatz. Die gepflegte Anlage, die entspannte Atmosphäre und die Nähe zum See gefielen uns sofort.

Am Abend spazierten wir noch hinunter zum Gardasee und genossen die besondere Stimmung am Wasser. Langsam ging die Sonne unter, der Urlaub hatte nun endgültig begonnen und die Vorfreude auf die kommenden Tage war riesengroß.



Mit einem wunderschönen Blick auf den See ließen wir den ersten Abend ruhig ausklingen und freuten uns auf viele unvergessliche Erlebnisse am Gardasee.

Am 31. Mai starteten wir unsere erste Rollerausfahrt am Gardasee. Nach dem Frühstück und bei herrlichem Sonnenschein erreichten wir nach 60 km Fahrt die Wallfahrtskirche "Madonna della Corona", ein Ort, den wir bereits vor 20 Jahren im Rahmen einer Busreise besucht hatten.


Schon die Fahrt dorthin war ein Erlebnis. Die kurvenreichen Straßen und die beeindruckende Landschaft machten Lust auf mehr und wir genossen jeden Kilometer.

Die Wallfahrtskirche Madonna della Corona zählt zu den außergewöhnlichsten Kirchen Italiens. Sie schmiegt sich auf rund 775 m Seehöhe spektakulär an eine steile Felswand des Monte Baldo und scheint förmlich mit dem Berg verwachsen zu sein. Bereits im 13. Jahrhundert suchten Einsiedler diesen besonderen Ort auf. Die heutige Kirche wurde im Laufe der Jahrhunderte immer wieder erweitert und ist heute eines der bekanntesten Wallfahrtsziele Norditaliens.


Wir entschieden uns, den Kreuzweg zu Fuß bis zur Kirche zu gehen. Der Weg mit seinen Stationen lädt zum Innehalten und Nachdenken ein. Schritt für Schritt näherten wir uns diesem besonderen Ort, der uns schon vor 20 Jahren tief beeindruckt hatte.



Auch diesmal war der Besuch wieder sehr bewegend. Wir setzten uns still in die Kirche, in der gerade eine heilige Messe gefeiert wurde. Die feierliche Atmosphäre, die besondere Lage und die Ruhe dieses Ortes berührten uns erneut. Für uns war es ein Moment der Dankbarkeit.



Nach diesem besonderen Erlebnis machten wir uns wieder auf den Rückweg. Die abwechslungsreiche Landschaft, die kleinen Orte und die herrlichen Ausblicke machten auch die Rückfahrt zu einem unvergesslichen Erlebnis.

Zurück auf dem Camping Piantelle warteten bereits die wohlverdiente Erfrischung. Wir sprangen in den Pool und genossen den restlichen Nachmittag ganz entspannt am Wasser und vor unserem Wohnmobil.

So ging ein wunderschöner Urlaubstag zu Ende - voller beeindruckender Landschaften, bewegender Momente und großer Dankbarkeit. Genau diese Tage sind es, die das Reisen mit dem Wohnmobil für uns so besonders machen.

Nach unserem erlebnisreichen Ausflug zur Madonna della Corona wollten wir es etwas ruhiger angehen. So nutzten wir den nächsten Tag um die Umgebung von Moniga del Garda zu erkunden. Wir schlenderten gemütlich durch den Ort, genossen die mediterrane Atmosphäre und ließen einfach die Seele baumeln.


Es tat gut, einmal keinen festen Plan zu haben - einfach den Tag genießen, die warmen Sonnenstrahlen auf sich  wirken lassen und den Urlaub bewusst erleben. Solche ruhigen Tage gehören für uns genauso zu einem gelungenen Wohnmobilurlaub wie spannende Ausflüge.


Am darauffolgenden Tag zeigte sich das Wetter von einer anderen Seite. Ein kräftiges Gewitter zog über den Gardasee und lud förmlich dazu ein, einen gemütlichen Tag im Wohnmobil zu verbringen.


Wir machten es uns mit einem guten Buch bequem, schauten ein wenig fern und genossen die entspannte Atmosphäre. Auch solche Tage haben ihren ganz besonderen Reiz - entschleunigen, ausruhen und neue Kraft für die nächsten Abenteuer zu sammeln.

So vergingen zwei herrlich ruhige Urlaubstage, die uns einmal zeigten, dass man nicht ständig unterwegs sein muss, um einen Urlaub in vollen Zügen zu genießen.

Doch unser Gardasse-Abenteuer ging am 3. Juni 2026 weiter. Bei strahlendem Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen starteten wir mit unserem Roller zu einem weiteren Ausflug - diesmal Richtung Riva del Garda



Unser erstes Ziel war die Cascata Verone, ein beeindruckender Wasserfall, der zu den bekanntesten Natursehenswürdigkeiten am nördlichen Gardasee zählt. Für den Eintritt bezahlten wir € 14,00 für zwei Personen - und dieser Besuch war jeden Cent wert.


Der Wasserfall stürzt rund 100 m durch eine enge Felsschlucht. Über Stege und Aussichtsplattformen gelangt man ganz nah an das tosende Wasser heran - ein beeindruckendes Naturschauspiel. Bereits 1874 wurde die Grotte für Besucher zugänglich gemacht und begeistert seither Gäste aus aller Welt.




Rund um die Grotte lädt ein liebevoll angelegter botanischer Garten mit zahlreichen Blumen, mediterranen Pflanzen und schattigen Wegen zum Verweilen ein. Die Kombination aus blühender Natur, dem Rauschen des Wassers und der angenehmen Kühle der Schlucht machte diesen Ort zu einem echten Highlight unseres Urlaubes.




Anschließend führte uns unsere Rollertour weiter nach Malcesine, wo wir eine gemütliche Pause einlegten. Bei einem kühlen Getränk und einem leckeren Eis genossen wir das bunte Treiben in den kleinen Gassen direkt am Gardasee.


Danach ging es weiter Richtung Peschiera del Garda. Mit dieser Tour hatten wir den Gardasee nun auch mit dem Roller vollständig umrundet - ein tolles Gefühl und ein unvergessliches Erlebnis.



Am Abend kehrten wir zufrieden auf unseren Campingplatz zurück. Nach einem erlebnisreichen Tag ließen wir den Abend gemütlich ausklingen und waren einmal mehr dankbar, diese wunderschöne Region auf so entspannte Weise entdecken zu dürfen.


Nach einem gemütlichen Frühstück machten wir uns wieder mit dem Roller auf den Weg. Unser Ziel war Prada, von wo aus wir mit der Prada-Costabella-Seilbahn auf den Monte Baldo fahren wollten.


Schon die Auffahrt war ein Erlebnis für sich. Anders als bei einer klassischen Gondel steht man hier in einem offenen Metallkorb, der wie ein kleiner Käfig gestaltet ist. Während der Fahrt schwebt man stehend den steilen Hang hinauf und hat einen freien Blick auf die Wälder, die Felsen, die Wiesen  und den tief unter einem liegenden Gardasee. Anfangs ist das Gefühl etwas ungewohnt, doch schon nach wenigen Minuten überwiegt die Begeisterung. Gerade diese außergewöhnliche Art der Auffahrt macht die Prada-Costabella zu einem echten Erlebnis und verleiht der Fahrt ihren ganz besonderen Reiz. Höher ging es dann weiter mit dem Sessellift und der Blick auf die umliegende Bergwelt war einfach beeindruckend.




Oben angekommen wanderten wir gemütlich weiter zum Rifugio Chierego. Schritt für Schritt eröffnete sich ein immer schöneres Panorama. An der Hütte angekommen, nahmen wir uns Zeit, die herrliche Aussicht zu genießen. Der Blick über den glitzernden Gardasee, die umliegenden Berge und die weite Landschaft war einfach atemberaubend. Solche Momente zeigen einem wieder, wie schön die Natur sein kann.



Nach einer gemütlichen Rast machten wir uns wieder auf den Rückweg und fuhren mit dem Sessellift und Seilbahn zurück zum Ausgangspunkt.

Doch der Tag hatte noch eine Überraschung für uns parat. In Lazise gerieten wir eher zufällig mitten in die Italien-Radrundfahrt der Frauen (Giro d'Italia Women). Es war spannend, die Radrennfahrerinnen hautnah zu erleben und die tolle Stimmung entlang der Strecke mitzuerleben. Ein echtes Highlight mit dem wir überhaupt nicht gerechnet hatten.




Am Abend kehrten wir wieder auf unseren Campingplatz zurück. Dort ließen wir den Tag ganz gemütlich bei einer Runde Würfelpoker und Pizza ausklingen.


Wieder ging ein wunderschöner Urlaubstag zu Ende - voller unvergesslicher Eindrücke, herrlicher Natur und kleiner Überraschungen, die eine Reise oft erst so richtig besonders machen.

Viel zu schnell war unser letzter Urlaubstag am Gardasee gekommen. Diesmal stand kein großer Ausflug auf dem Programm. Wir wollten die letzten Stunden am Gardasee ganz bewusst genießen.

Wir unternahmen noch einen gemütlichen Spaziergang entlang des Sees und ließen die vielen schönen Eindrücke der vergangenen Tage Revue passieren und genossen die herrliche Atmosphäre.



Ich nutzte  noch einmal die Zeit für das Stand-up-Paddeln und glitt mit dem SUP über das ruhige Wasser des Gardasees, genoss die Sonne und den traumhaften Ausblick auf die umliegenden Berge. Ein Gefühl von Freiheit und Urlaub, das man am liebsten festhalten möchte.


Den restlichen Tag verbrachten wir ganz entspannt auf dem Campingplatz. Einen schönerer Ausklang hätte es kaum geben können. 


https://piantelle.com/


Camping Piantelle in Moniga del Garda:

GPS: N45°31'12'' E 10°31'48''

€ 27,00 pro Nacht durch Acsi-Card, saubere Sanitäranlagen, XXL-Plätze, Restaurant, Ver- und Entsorgung, Strom, 250 m zum See






Am Samstag hieß es schon früh am Morgen Abschied vom Gardasee zu nehmen. Mit vielen wunderschönen Erinnerungen im Gepäck machten wir uns auf den Heimweg Richtung Österreich.

Unser Tagesziel war der Wohnmobilstellplatz in Kufstein. Zu unserer Freude bekamen wir noch einen der begehrten Stellplätze und konnten unser Wohnmobil für die letzte Nacht unserer Reise abstellen. 


Anschließend machten wir einen gemütlichen Spaziergang durch die schöne Festungsstadt. Kufstein mit seiner historischen Altstadt, den gemütlichen Gassen und dem Blick auf die imposante Festung Kufstein bot den perfekten Abschluss unseres Urlaubes. Die entspannte Atmosphäre lud noch einmal zum Genießen und Verweilen ein. 




Wohnmobilstellplatz Kufstein:

Adresse: 6330 Kufstein, Fischergries 22

GPS: N 47°35'14'' E 12°10'4''

max. 72 Stunden, € 15,00 pro Nacht, Strom € 1,00/3 kWh, ganzjährig geöffnet, 6 Plätze, Ver- und Entsorgung möglich, 






Nach einer ruhigen und angenehmen Nacht machten wir uns am nächsten Morgen auf den letzten Abschnitt unserer Heimreise. Zuhause angekommen, blickten wir dankbar auf eine wunderschöne Urlaubswoche zurück.

Der Gardasee hat uns wieder einmal begeistert - traumhafte Landschaften, beeindruckende Ausflugsziele, herrliche Rollertouren, entspannte Stunden am Campingplatz und viele unvergessliche Momente machten diese Reise wieder zu etwas ganz Besonderem.

Auch unser neues Gespann mit Wohnmobil und Anhänger hat sich bestens bewährt und wir freuen uns schon jetzt auf die nächsten Reisen.

Danke, dass ihr uns auf dieser Reise begleitet habt. Wir hoffen, euch hat unser Reisebericht gefallen und freuen uns, wenn ihr auch bei unseren nächsten Wohnmobil-Abenteuern wieder mit dabei seid. Bis bald und allzeit gute Fahrt, 


liebe Grüße 

Manuela und Alfred





Freitag, 31. Juli 2026

Wohnmobilreise zur "Bioterme Mala Nedelja" in Slowenien

 Mit dem Wohnmobil zur Bio Terme Mala Nedelja 

13. Mai bis 17. Mai 2026


Manchmal braucht es gar nicht viel, um dem Alltag zu entfliehen - ein paar Tage mit dem Wohnmobil, Ruhe, Natur und eine entspannende Therme. Genau das war unser Ziel bei diesem Kurzurlaub in Slowenien.

Am Mittwoch nach der Arbeit starteten wir unsere Reise Richtung Steiermark. Unsere Route führte uns über den Erzberg, dessen beeindruckende Landschaft immer wieder einen Blick wert ist. 


Für die erste Nacht machten wir in Vordernberg Halt. Der Wohnmobilstellplatz lag direkt an der Straße. Wir waren die einzigen Gäste, genossen die Ruhe und verbrachten eine angenehme Nacht.



Wohnmobilstellplatz Vordernberg:

Adresse: 8794 Vordernbeerg, Hauptstraße 101

GPS: N 47°29'5'' E 14°59'29''

gebührenfrei, Platz für 8 Wohnmobile, Ver- und Entsorgung möglich, Strom vorhanden, für eine Nacht genau richtig, direkt an der Straße - aber sehr ruhig






Am nächsten Morgen ging es weiter Richtung Slowenien. Bei St. Michael mussten wir noch € 12,00 Maut bezahlen, bevor wir unsere Fahrt fortsetzten.

Unser Ziel war die Bio Terme Mala Nedelja in Moravci v Slovenskih goricah. Der Wohnmobilstellplatz befindet sich direkt beim Hotel der Therme. An der Rezeption wurden wir freundlich empfangen und meldeten uns für drei Nächte an. Für den Stellplatz bezahlten wir €  63,00 inkl. Strom - ein wirklich günstiger Preis.


Wir entschieden uns für den Stellplatz Nr. 9 und hatten den Platz fast für uns alleine. Nach dem Einrichten genossen wir die herrliche Ruhe und den Sonnenschein. Während ich gemütlich ein Buch las, machte es sich Alfred vor dem Fernseher bequem. Genau so stellen wir uns Erholung vor.

Am nächsten Morgen machten wir uns auf den Weg in die Therme. Für uns beide bezahlten wir € 25,60 Eintritt und verbrachten einen herrlich entspannten Wellnesstag.


Die Bio Terme Mala Nedelja ist für ihr natürliches Thermalwasser bekannt, das aus einer Tiefe von rund 1.400 m stammt und Temperaturen von bis 51° C erreicht. Das mineralreiche Wasser wird wegen seiner wohltuenden Wirkung geschätzt. Mehrere Innen- und Außenbecken, Whirpools sowie Saunen laden zum Entspannen und Abschalten ein. Besonders angenehm fanden wir die ruhige Atmosphäre - hier steht Erholung im Mittelpunkt.

Am Abend machte ich noch einen Spaziergang durch die Umgebung. Viel Trubel gibt es hier nicht - dafür jede Menge Natur, sanfte Hügel, Weinberge und ein kleines, idyllisches Dorf. Gerade dieses Ruhe machte den besonderen Reiz dieses Ortes aus.



Den nächsten Tag ließen wir ganz bewusst ruhig angehen. Es wurde gespielt, gelesen, entspannt und einfach die gemeinsame Zeit genossen.

Erst gegen 18:00 Uhr gingen wir nochmals in die Therme. Für die Abendkarte bezahlten wir lediglich € 12,00 für uns beide - ein tolles Angebot, um den Tag entspannt ausklingen zu lassen.



Am Sonntag hieß es nach einem gemütlichen Frühstück wieder Abschied nehmen. Gut erholt und mit vielen schönen Eindrücken machten wir uns auf den Heimweg.

Dieses Wochenende hat uns wieder gezeigt, dass es oft die kleinen Auszeiten sind, die besonders guttun. Ein ruhiger Wohnmobilstellplatz, eine angenehme Therme, wunderschöne Natur und Zeit füreinander - mehr braucht es manchmal nicht, um neue Kraft zu tanken. 

Die Bio Terme Mala Nedelja ist ein echter Geheimtipp für alle, die Erholung abseits des großen Trubels suchen. Wir haben jede Minute genossen und kommen bestimmt wieder.



Camper Stop - Bioterme Mala Nedelja:

Adresse: 9243 Moravci v Slovenskih goricah 34b

GPS: N 46°30'49'' E 16°3'7''

€ 21,00 pro Nacht für Wohnmobil und 2 Personen, inkl. Strom, Ver- und Entsorgung, ruhige Lage, direkt neben Bioterme Mala Nedelja, ganzjährig geöffnet, ca. 50 Plätze, Duschen und WC im Hotel benutzbar


Liebe Grüße,

Manueal und Alfred


Donnerstag, 30. Juli 2026

Wohnmobilreise nach Mureck


Mit dem Wohnmobil nach Mureck - 

ein wunderschönes Frühlingswochenende

 3. April bis 6. April 2026


Am 3. April hieß es für uns wieder: Wohnmobil startklar machen und los geht's. Unser Ziel war diesmal Mureck in der Südsteiermark. 

Unsere Fahrt führte uns zunächst über Eisenerz. Dort erwartete uns noch jede Menge Schnee - ein wunderschöner Anblick und ein toller Kontrast zum frühlingshaften Wetter, das uns später in Mureck erwartete.



Weiter ging es Richtung Mureck zu unserem Wohnmobilstellplatz. Dort angekommen wurden wir sehr freundlich empfangen und suchten uns den Platz Nummer 39 aus. Bei strahlendem Sonnenschein und angenehmen Temperaturen richteten wir uns gemütlich ein.


Zum Mittagessen gab es eine leckere Bärlauch-Käselaibchen-Suppe - genau das Richtige nach der Anreise. 



Anschließend machten wir noch einen gemütlichen Spaziergang durch die Umgebung. Direkt neben unserem Stellplatz befinden sich das Freibad und die bekannte "Murecker Schiffsmühle". Ein perfekter Ausgangspunkt für unser Wochenende.



Den Abend ließen wir ganz gemütlich bei unserem Wohnmobil ausklingen. Schon beim Abendessen stand fest: Am nächsten Tag wird geradelt!

Am nächsten Morgen starteten wir unsere große Radtour. Unser erstes Ziel war der "Murturm", den wir natürlich auch bestiegen. Der rund 27,5 m hohe Aussichtssturm steht mitten in den wunderschönen Mur-Auen, nahe der Grenze zu Slowenien. Schon die außergewöhnliche Architektur ist beeindruckend: Die Treppen verlaufen spiralförmig nach oben, wobei sich die Treppenläufe um die Mittelachse des Turms winden. Dadurch entsteht die besondere, auffällige Form. Oben angekommen, wurden wir mit einem herrlichen Panoramablick über die grüne Landschaft der Mur-Auen bis hinüber nach Slowenien belohnt.


Danach ging es weiter Richtung Steirerbrücke und somit zur Grenze zwischen Österreich und Slowenien. Unser Weg führte uns bis nach Bad Radkersdorf, wo wir uns natürlich ein Eis gönnten.





Anschließend radelten wir über Gosdorf wieder retour. Hier besichtigten wir noch das Lichterkreuz bzw. Osterlicht, bevor es wieder zurück zum Wohnmobil ging. Das rund 25 m hohe Osterlicht ist ein weithin sichtbares Zeichen der Osterzeit und gehört zu einem jahrzehntealten, regional tief verwurzelten Osterbrauch. 



Nach insgesamt rund 60 km auf dem Fahrrad waren wir doch ein wenig müde und freuten uns auf unser gemütliches Zuhause auf vier Rädern.

Das Abendessen wurde kurzerhand im Wohnmobil gekocht und danach konnten wir den Abend ganz entspannt genießen. Neben dem Wohnmobilstellplatz gab es sogar ein beleuchtetes Osterkreuz zu bestaunen - eine wunderschöne Stimmung!




Später kehrten wir zu unserem Wohnmobil zurück und verbrachten eine angenehme und ruhige Nacht.

Am nächsten Tag hieß es wieder: Fahrräder raus und los! Diesmal erkundeten wir die slowenische Seite. 


Wir genossen die wunderschöne Landschaft, pflückten frischen Bärlauch und kehrten in Slowenien zum Mittagessen ein. Insgesamt legten wir an diesem Tag noch einmal rund 26 km mit dem Fahrrad zurück.


Wieder zurück in Mureck besichtigten wir die Murecker Schiffsmühle. Für € 2,50 Eintritt pro Person konnten wir dieses besondere Stück Geschichte näher kennenlernen - wirklich sehenswert! Sie liegt idyllisch an der Mur. Die Schiffsmühle wurde nach dem historischen Vorbild eines Hausbootes gebaut. Auf einer schwimmenden Plattform befindet sich die gesamte Mühlentechnik, die durch ein großes Wellrad von der Kraft des fließenden Wassers der Mur angetrieben wird. Die heutige Mühle wurde 1997 nach historischem Vorbild wieder errichtet und gilt als die einzige schwimmende und funktionierende Mühle Mitteleuropas in traditioneller Bauweise. Bei unserem Rundgang konnten wir die alte Technik bestaunen und uns vorstellen, wie hier einst mit der Kraft des Wassers Getreide gemahlen wurde. 


Gegen den späten Nachmittag erwarteten wir noch Besuch auf dem Wohnmobilstellplatz. Renate und Helmut kamen mit deren Wohnmobil an und so verbrachten wir noch einige gemütliche Stunden gemeinsam. Wir saßen beisammen, plauderten, lachten und genossen einfach die gemeinsame Zeit.

Ostergeschenk von Renate

Am 6. April hieß es dann leider wieder Abschied zu nehmen. Wir verabschiedeten uns von unseren Freunden und machten uns mit vielen schönen Erinnerungen im Gepäck auf den Heimweg.

Wir haben wieder einmal festgestellt: Man muss gar nicht weit fahren, um wunderschöne Orte zu entdecken. Unser schönes Österreich hat so viel zu bieten. 

Mit unserem Wohnmobil haben wir wieder ein Stück von unserer Heimat entdeckt.

Danke, dass ihr uns auf unserer Reise begleitet und unseren Reisebericht gelesen habt. Wir freuen uns sehr, wenn ihr auch bei unseren nächsten Abenteuern wieder dabei seid und uns virtuell auf unseren Reisen begleitet. Bis zum nächsten Mal und liebe Grüße,

Manuela und Afred

https://reisemobilstellplatz-mureck.at/


Wohnmobilstellplatz Mureck:

Adresse: 8480 Mureck, R2 Murradweg

GPS: N 46°42'17'' E 15°46'21''

€ 34,00 pro Nacht für 2 Personen und einem Camper, 80 Plätze, ganzjährig offen, sehr saubere Sanitäranlagen, Ver- und Entsorgung möglich, Freibad nebenan, sehr freundlich, angebunden am Murradweg