Dienstag, 11. August 2026

Geburtstagswochenende in Wien mit Freunden


 Geburtstagswochenende mit Freunden in Wien

03. Juli bis 05. Juli 2026


Diesmal stand kein Wohnmobil-Ausflug auf dem Programm, sondern ein ganz besonderes Geburtstagswochenende in Wien - gemeinsam mit unseren lieben Freunden Sissy und Dieter.

Der Anlass war etwas ganz Besonderes: Sissy und Dieter hatten Alfred bereits zu seinem Geburtstag ein Wochenende in Wien geschenkt. Zum Geschenk gehörten ein gemeinsames Abendessen in der Leopoldauer Alm sowie  der Besuch des Donauinselfestes am Samstag.

Auch wir hatten eine Überraschung vorbereitet. Für Dieter hatten wir heimlich eine Fahrt mit dem Vienna Hotrod organisiert. Genauer gesagt war für alle eine Fahrt gebucht. Davon wusste Dieter allerdings noch nichts - die Überraschung sollte erst am nächsten Tag gelüftet werden.



Sissy und Dieter hatten für uns vier ein Zimmer im Hotel Apollo, ganz in der Nähe des Westbahnhofes, gebucht. Am Freitagnachmittag holten sie uns von zu Hause ab und bevor wir losfuhren, stießen wir gemeinsam mit einem Glas Sekt auf unser Geburtstagswochenende an. Die Vorfreude war riesig.



Die Fahrt nach Wien verlief angenehm und schon bald erreichten wir unser Hotel. Nachdem wir eingecheckt hatten, machten wir uns mit den öffentlichen Verkehrsmitteln auf den Weg zur Leopoldauer Alm.

Schon beim Betreten des Lokals waren wir beeindruckt. Die Leopoldauer Alm ist weit über die Stadtgrenzen hinaus für ihre urige Almhütten-Atmosphäre und vor allem für die riesigen Portionen bekannt. Serviert werden traditionelle österreichische Schmankerl - von knusprigen Stelzen über Spareribs bis hin zu riesigen Schnitzeln. 

Wir entschieden uns für die berühmte "Mistgabel des Schreckens" - eine riesige Grillplatte mit verschiedenen Fleischspezialitäten, Beilagen und Saucen. Schon als sie serviert wurde, staunten wir nicht schlecht. Die Portion war gewaltig und selbst zu viert schafften wir es nicht, alles aufzuessen.



Kurzerhand ließen wir die übrigen Speisen einpacken. Auf dem Rückweg über die Mariahilfer Straße begegneten wir einigen obdachlosen Menschen. Für uns war sofort klar, dass das gute Essen viel zu schade zum Wegwerfen wäre. Deshalb verschenkten wir die eingepackten Speisen. Die Freude und Dankbarkeit der Beschenkten berührten uns sehr und machten diesen Abend zu etwas ganz Besonderem.

Wir verbrachten einen lustigen Abend mit vielen Gesprächen, gutem Essen und jeder Menge Gelächter. Ein gelungener Auftakt für ein Wochenende, das noch viele schöne Überraschungen beinhalten sollte.

Der Samstagmorgen begann ganz gemütlich beim Frühstück, bis wir Dieter verrieten, was wir für ihn organisiert hatten: eine Hotrod-Fahrt durch Wien!

Die Freude war riesig! Danach machten wir uns u Fuß auf den Weg in den 1. Bezirk. Die Spannung und Vorfreude waren bei uns allen schon groß.

Dort wurden wir von einem netten jungen Mann empfangen. Zuerst mussten noch ein paar Formalitäten erledigt werden, wie Daten ausfüllen und unterschreiben. Danach ging es zu Fuß weiter zur Garage und da standen sie: unsere kleinen, coolen Hotrods!

Nach einer kurzen Erklärung und einigen Sicherheitshinweisen, hieß es schließlich: Helm auf, Motor starten und los!

Was für ein Erlebnis! Wir düsten durch Wien mit unseren beiden Guides und kamen an einigen der bekanntesten Sehenswürdigkeiten vorbei. Die Wiener Staatsoper, das Riesenrad und die Hofburg lagen auf der Strecke. Immer wieder drehten sich die Köpfe nach uns um - die kleinen Flitzer waren einfach ein Hingucker. Viele Passanten fotografierten uns, winkten uns zu und hatten sichtlich Spaß an unserer ungewöhnlichen Kolonne.



Bei der Hofburg machten wir einen kurzen Stopp. Dort besprachen wir gemeinsam die weitere Route. Es sollte Richtung Neue Donau gehen und über die Reichsbrücke. Und dann ging es wieder los. Die Fahrt über die Reichsbrücke war ein absolutes Highlight. Wien aus dieser Perspektive zu erleben und dabei mit den kleinen Hotrods unterwegs zu sein - einfach genial. Allerdings war die Fahrt auch ganz schön anstrengend. Die Hotrods haben nämlich keine Servolenkung - nach einer Stunde Kurven, Lenken und ständigem Aufpassen spürten wir die Müdigkeit in den Armen.

Aber das war völlig egal. Wir hatten unglaublich viel Spaß und Wien einmal auf eine ganz andere Art erlebt. Die Geburtstagsüberraschung für Dieter war jedenfalls ein voller Erfolg und für uns alle ein unvergessliches Erlebnis. 

Doch unser Tag war noch lange nicht vorbei. Das nächste Event wartete bereits auf uns: Auf zum Donauinselfest!

Nach unserem aufregenden Hotrod Abenteuer machten wir uns auf den Weg zum Donauinselfest. Es war heiß, richtig heiß und gleichzeitig waren unglaublich viele Menschen unterwegs. Überall Musik, gute Stimmung und fröhliche Gesichter. Die verschiedenen Bühnen sorgten für ein tolles Programm und an jeder Ecke gab es etwas zu entdecken.




Trotz der Hitze genossen wir die besondere Atmosphäre und ließen unseren gemeinsamen Tag gemütlich ausklingen. So war dies auch für Alfred ein unvergessliches Geburtstagsgeschenk von Sissy und Dieter. Und eines steht fest: die Beiden hatten mit ihrem Geschenk für Alfred eine wirklich großartige Idee.

Am nächsten Tag ging es wieder nach Hause. Nach einem Frühstück machten wir uns glücklich und mit vielen schönen Erinnerungen im Gepäck auf den Heimweg. Es war ein rundum gelungenes Geburtstagswochenende mit unseren lieben Freunden Sissy und Dieter - voller Überraschungen, Spaß, gutem Essen, Musik und ganz viel gemeinsamer Zeit - solche Erlebnisse bleiben im Herzen.

Wir hoffen, dass ihr beim Lesen und Betrachten unserer Bilder genauso viel Freude an diesem besonderen Wochenende habt, wie wir. Vielleicht bekommt der eine oder andere ja auch Lust, Wien einmal auf diese ganz besondere Art zu erleben,


liebe Grüße,

Manuela und Alfred



Donnerstag, 6. August 2026

Wohnmobil-Wochenende in Krems

 

Wohnmobil-Wochenende in Krems 

Sonnwendfeier an der Donau

19. Juni bis 21. Juni 2026


Manchmal braucht es gar keine weite Reise um ein wunderschönes Wochenende zu erleben. So führte uns unser nächster Wohnmobil-Ausflug nach Krems an der Donau, wo Alfred bereits vorab per Mail einen Stellplatz am Donau Camping Krems reserviert hatte.


Nach unserer Ankunft verlief der Check-in rasch und unkompliziert. Wir bekamen den Stellplatz W17 zugeteilt - ein echter Glücksgriff. Von unserem Platz aus hatten wir einen herrlichen Blick auf die Donau und auf das imposante Stift Göttweig, das hoch über der Wachau thront.




Am Nachmittag herrschte auf dem Campingplatz bereits reges Treiben. Es wurde am Abend die traditionelle Sonnwende gefeiert. Natürlich ließen auch wir uns diese besondere Stimmung nicht entgehen, mischten uns unter die anderen Gäste und genossen den lauen Sommerabend. 


Der nächste Morgen begann ganz entspannt mit einem gemütlichen Sektfrühstück vor dem Wohnmobil. Da für den Nachmittag kräftige Gewitter angekündigt waren, beschlossen wir, den Vormittag ganz bewusst am Campingplatz zu verbringen und einfach die Ruhe zu genießen.



Gegen 13:30 Uhr zog schließlich das angekündigte Gewitter auf. Starker Regen und beeindruckende Wolken sorgten für ein eindrucksvolles Naturschauspiel. Zum Glück war der Spuk nach einiger Zeit vorbei.


Sobald sich das Wetter beruhigt hatte, schwangen wir uns auf unsere Fahrräder und drehten noch eine kleine Runde durch die wunderschöne Stadt Krems. Krems ist immer einen Besuch wert. 

Am Abend spazierten wir entlang der Donau und suchten uns einen schönen Platz, um das Highlight des Tages zu erleben: das Sonnwendfeuerwerk.


Die vielen Lichter entlang des Donauufers und das beeindruckende Feuerwerk spiegelten sich im Wasser und sorgten für eine ganz besondere Stimmung. Es war ein wunderschöner Abschluss eines gelungenen Tages - stimmungsvoll, romantisch und einfach unvergesslich.


Viel zu schnell war unser kleiner Kurztrip wieder vorbei. Nach zwei erholsamen Tagen machten wir uns gemütlich auf den Heimweg.

Danke fürs "Mitreisen"! Wir hoffen, unser Bericht hat euch gefallen und vielleicht Lust auf einen Besuch in Krems gemacht. Bis zum nächsten Reiseabenteuer!


Liebe Grüße,

Manuela und Alfred


https://www.campingkrems.at/


Donau Camping Krems:

Adresse: 3500 Krems, Steiner Donaulände 135/1

GPS: N 48°24'14'' E 15°35'31''

gebührenpflichtig - € 46,00 für eine Nacht und 2 Personen inkl. Strom, sehr sauber, Ver- und Entsorgung möglich, direkt an der der Donau, ca. 60 Plätze, saubere Sanitäranlagen, am Radweg angebunden, sehr freundlich und hilfsbereit



Samstag, 1. August 2026

Mit dem Wohnmobil an den Gardasee



 Mit dem Wohnmobil an den Gardasee 

29. Mai bis 7. Juni 2026

(Codroipo, Moniga des Garda, Madonna della Corona, Cascata Varone, Prada-Costabella)


Nach der Arbeit war es endlich so weit: Unser Urlaub konnte beginnen! Voller Vorfreude starteten wir mit unserm Wohnmobil Richtung Italien. Dieses Mal war die Reise etwas Besonderes, denn zum ersten Mal hatten wir unseren neuen Anhänger dabei, auf dem unser Roller und unsere beiden E-Bikes sicher verstaut waren. Natürlich waren wir gespannt, wie sich das Fahren mit dem Anhänger bewähren würde. Wir waren auch gespannt, wie es ist mit dem Roller den Gardasee zu erkunden.

Unsere Route führte uns über Arnoldstein bis nach Codroipo, wo wir einen kostenlosen Wohnmobilstellplatz für unsere erste Übernachtung ausgewählt hatten. Auf den Straßen war an diesem Nachmittag und Abend sehr viel Verkehr, dennoch verlief die Fahrt problemlos und gegen 19:30 Uhr erreichten wir unser Tagesziel.


Nach dem Einparken ließen wir den ersten Urlaubstag gemütlich ausklingen. Die Nacht war angenehm ruhig und wir konnten uns gut von der Anreise erholen.

Am nächsten Morgen erkundeten wir noch die Umgebung und besuchten die beeindruckende Villa Manin. Die prachtvolle Villa wurde im 17. Jahrhundert erbaut und war einst der Wohnsitz der einflussreichen Familie Manin. Besonders bekannt ist sie als letzter Amtssitz des Dogen Ludovico Manin, des letzten Herrschers der Republik Venedig. Heute zählt die Villa zu den bedeutendsten Barockanlagen Norditaliens und wird für Ausstellungen und kulturelle Veranstaltungen genutzt.

https://www.villamanin.it/en/

Die weitläufige Anlage mit ihrem großzügigen Ehrenhof und den gepflegten Parkanlagen ist wirklich beeindruckend und ein lohnender Zwischenstopp auf dem Weg in den Süden.




Wohnmobilstellplatz Codroipo (Udine):

Adresse: 33033 Passariano, 10 SP65

GPS: N45°56'50'' E 13°0'31''

gebührenfrei, ca. 30 Plätze, Frischwasser und Strom gegen einen kleinen Beitrag vorhanden, Entsorgungsstelle für Grauwasser, für eine Übernachtung perfekt geeignet






Gegen 8:00 Uhr setzten wir unsere Reise fort. Unser Ziel war Moniga del Garda am wunderschönen Gardasee. Dort hatten wir bereits einen Monat zuvor auf dem Camping Piantelle eine große Parzelle online reserviert.

An der Rezeption wurden wir sehr freundlich empfangen. Dank unserer Reservierung war der Check-in rasch erledigt und wir erhielten unseren XXL-Stellplatz Nummer 302 - großzügig, gepflegt und genau richtig für unser Wohnmobil samt Anhänger.

https://piantelle.com/

Nachdem alles aufgebaut war und wir es uns gemütlich eingerichtet hatten, machten wir einen ersten Rundgang über den Campingplatz. Die gepflegte Anlage, die entspannte Atmosphäre und die Nähe zum See gefielen uns sofort.

Am Abend spazierten wir noch hinunter zum Gardasee und genossen die besondere Stimmung am Wasser. Langsam ging die Sonne unter, der Urlaub hatte nun endgültig begonnen und die Vorfreude auf die kommenden Tage war riesengroß.



Mit einem wunderschönen Blick auf den See ließen wir den ersten Abend ruhig ausklingen und freuten uns auf viele unvergessliche Erlebnisse am Gardasee.

Am 31. Mai starteten wir unsere erste Rollerausfahrt am Gardasee. Nach dem Frühstück und bei herrlichem Sonnenschein erreichten wir nach 60 km Fahrt die Wallfahrtskirche "Madonna della Corona", ein Ort, den wir bereits vor 20 Jahren im Rahmen einer Busreise besucht hatten.


Schon die Fahrt dorthin war ein Erlebnis. Die kurvenreichen Straßen und die beeindruckende Landschaft machten Lust auf mehr und wir genossen jeden Kilometer.

Die Wallfahrtskirche Madonna della Corona zählt zu den außergewöhnlichsten Kirchen Italiens. Sie schmiegt sich auf rund 775 m Seehöhe spektakulär an eine steile Felswand des Monte Baldo und scheint förmlich mit dem Berg verwachsen zu sein. Bereits im 13. Jahrhundert suchten Einsiedler diesen besonderen Ort auf. Die heutige Kirche wurde im Laufe der Jahrhunderte immer wieder erweitert und ist heute eines der bekanntesten Wallfahrtsziele Norditaliens.


Wir entschieden uns, den Kreuzweg zu Fuß bis zur Kirche zu gehen. Der Weg mit seinen Stationen lädt zum Innehalten und Nachdenken ein. Schritt für Schritt näherten wir uns diesem besonderen Ort, der uns schon vor 20 Jahren tief beeindruckt hatte.



Auch diesmal war der Besuch wieder sehr bewegend. Wir setzten uns still in die Kirche, in der gerade eine heilige Messe gefeiert wurde. Die feierliche Atmosphäre, die besondere Lage und die Ruhe dieses Ortes berührten uns erneut. Für uns war es ein Moment der Dankbarkeit.



Nach diesem besonderen Erlebnis machten wir uns wieder auf den Rückweg. Die abwechslungsreiche Landschaft, die kleinen Orte und die herrlichen Ausblicke machten auch die Rückfahrt zu einem unvergesslichen Erlebnis.

Zurück auf dem Camping Piantelle warteten bereits die wohlverdiente Erfrischung. Wir sprangen in den Pool und genossen den restlichen Nachmittag ganz entspannt am Wasser und vor unserem Wohnmobil.

So ging ein wunderschöner Urlaubstag zu Ende - voller beeindruckender Landschaften, bewegender Momente und großer Dankbarkeit. Genau diese Tage sind es, die das Reisen mit dem Wohnmobil für uns so besonders machen.

Nach unserem erlebnisreichen Ausflug zur Madonna della Corona wollten wir es etwas ruhiger angehen. So nutzten wir den nächsten Tag um die Umgebung von Moniga del Garda zu erkunden. Wir schlenderten gemütlich durch den Ort, genossen die mediterrane Atmosphäre und ließen einfach die Seele baumeln.


Es tat gut, einmal keinen festen Plan zu haben - einfach den Tag genießen, die warmen Sonnenstrahlen auf sich  wirken lassen und den Urlaub bewusst erleben. Solche ruhigen Tage gehören für uns genauso zu einem gelungenen Wohnmobilurlaub wie spannende Ausflüge.


Am darauffolgenden Tag zeigte sich das Wetter von einer anderen Seite. Ein kräftiges Gewitter zog über den Gardasee und lud förmlich dazu ein, einen gemütlichen Tag im Wohnmobil zu verbringen.


Wir machten es uns mit einem guten Buch bequem, schauten ein wenig fern und genossen die entspannte Atmosphäre. Auch solche Tage haben ihren ganz besonderen Reiz - entschleunigen, ausruhen und neue Kraft für die nächsten Abenteuer zu sammeln.

So vergingen zwei herrlich ruhige Urlaubstage, die uns einmal zeigten, dass man nicht ständig unterwegs sein muss, um einen Urlaub in vollen Zügen zu genießen.

Doch unser Gardasse-Abenteuer ging am 3. Juni 2026 weiter. Bei strahlendem Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen starteten wir mit unserem Roller zu einem weiteren Ausflug - diesmal Richtung Riva del Garda



Unser erstes Ziel war die Cascata Verone, ein beeindruckender Wasserfall, der zu den bekanntesten Natursehenswürdigkeiten am nördlichen Gardasee zählt. Für den Eintritt bezahlten wir € 14,00 für zwei Personen - und dieser Besuch war jeden Cent wert.


Der Wasserfall stürzt rund 100 m durch eine enge Felsschlucht. Über Stege und Aussichtsplattformen gelangt man ganz nah an das tosende Wasser heran - ein beeindruckendes Naturschauspiel. Bereits 1874 wurde die Grotte für Besucher zugänglich gemacht und begeistert seither Gäste aus aller Welt.




Rund um die Grotte lädt ein liebevoll angelegter botanischer Garten mit zahlreichen Blumen, mediterranen Pflanzen und schattigen Wegen zum Verweilen ein. Die Kombination aus blühender Natur, dem Rauschen des Wassers und der angenehmen Kühle der Schlucht machte diesen Ort zu einem echten Highlight unseres Urlaubes.




Anschließend führte uns unsere Rollertour weiter nach Malcesine, wo wir eine gemütliche Pause einlegten. Bei einem kühlen Getränk und einem leckeren Eis genossen wir das bunte Treiben in den kleinen Gassen direkt am Gardasee.


Danach ging es weiter Richtung Peschiera del Garda. Mit dieser Tour hatten wir den Gardasee nun auch mit dem Roller vollständig umrundet - ein tolles Gefühl und ein unvergessliches Erlebnis.



Am Abend kehrten wir zufrieden auf unseren Campingplatz zurück. Nach einem erlebnisreichen Tag ließen wir den Abend gemütlich ausklingen und waren einmal mehr dankbar, diese wunderschöne Region auf so entspannte Weise entdecken zu dürfen.


Nach einem gemütlichen Frühstück machten wir uns wieder mit dem Roller auf den Weg. Unser Ziel war Prada, von wo aus wir mit der Prada-Costabella-Seilbahn auf den Monte Baldo fahren wollten.


Schon die Auffahrt war ein Erlebnis für sich. Anders als bei einer klassischen Gondel steht man hier in einem offenen Metallkorb, der wie ein kleiner Käfig gestaltet ist. Während der Fahrt schwebt man stehend den steilen Hang hinauf und hat einen freien Blick auf die Wälder, die Felsen, die Wiesen  und den tief unter einem liegenden Gardasee. Anfangs ist das Gefühl etwas ungewohnt, doch schon nach wenigen Minuten überwiegt die Begeisterung. Gerade diese außergewöhnliche Art der Auffahrt macht die Prada-Costabella zu einem echten Erlebnis und verleiht der Fahrt ihren ganz besonderen Reiz. Höher ging es dann weiter mit dem Sessellift und der Blick auf die umliegende Bergwelt war einfach beeindruckend.




Oben angekommen wanderten wir gemütlich weiter zum Rifugio Chierego. Schritt für Schritt eröffnete sich ein immer schöneres Panorama. An der Hütte angekommen, nahmen wir uns Zeit, die herrliche Aussicht zu genießen. Der Blick über den glitzernden Gardasee, die umliegenden Berge und die weite Landschaft war einfach atemberaubend. Solche Momente zeigen einem wieder, wie schön die Natur sein kann.



Nach einer gemütlichen Rast machten wir uns wieder auf den Rückweg und fuhren mit dem Sessellift und Seilbahn zurück zum Ausgangspunkt.

Doch der Tag hatte noch eine Überraschung für uns parat. In Lazise gerieten wir eher zufällig mitten in die Italien-Radrundfahrt der Frauen (Giro d'Italia Women). Es war spannend, die Radrennfahrerinnen hautnah zu erleben und die tolle Stimmung entlang der Strecke mitzuerleben. Ein echtes Highlight mit dem wir überhaupt nicht gerechnet hatten.




Am Abend kehrten wir wieder auf unseren Campingplatz zurück. Dort ließen wir den Tag ganz gemütlich bei einer Runde Würfelpoker und Pizza ausklingen.


Wieder ging ein wunderschöner Urlaubstag zu Ende - voller unvergesslicher Eindrücke, herrlicher Natur und kleiner Überraschungen, die eine Reise oft erst so richtig besonders machen.

Viel zu schnell war unser letzter Urlaubstag am Gardasee gekommen. Diesmal stand kein großer Ausflug auf dem Programm. Wir wollten die letzten Stunden am Gardasee ganz bewusst genießen.

Wir unternahmen noch einen gemütlichen Spaziergang entlang des Sees und ließen die vielen schönen Eindrücke der vergangenen Tage Revue passieren und genossen die herrliche Atmosphäre.



Ich nutzte  noch einmal die Zeit für das Stand-up-Paddeln und glitt mit dem SUP über das ruhige Wasser des Gardasees, genoss die Sonne und den traumhaften Ausblick auf die umliegenden Berge. Ein Gefühl von Freiheit und Urlaub, das man am liebsten festhalten möchte.


Den restlichen Tag verbrachten wir ganz entspannt auf dem Campingplatz. Einen schönerer Ausklang hätte es kaum geben können. 


https://piantelle.com/


Camping Piantelle in Moniga del Garda:

GPS: N45°31'12'' E 10°31'48''

€ 27,00 pro Nacht durch Acsi-Card, saubere Sanitäranlagen, XXL-Plätze, Restaurant, Ver- und Entsorgung, Strom, 250 m zum See






Am Samstag hieß es schon früh am Morgen Abschied vom Gardasee zu nehmen. Mit vielen wunderschönen Erinnerungen im Gepäck machten wir uns auf den Heimweg Richtung Österreich.

Unser Tagesziel war der Wohnmobilstellplatz in Kufstein. Zu unserer Freude bekamen wir noch einen der begehrten Stellplätze und konnten unser Wohnmobil für die letzte Nacht unserer Reise abstellen. 


Anschließend machten wir einen gemütlichen Spaziergang durch die schöne Festungsstadt. Kufstein mit seiner historischen Altstadt, den gemütlichen Gassen und dem Blick auf die imposante Festung Kufstein bot den perfekten Abschluss unseres Urlaubes. Die entspannte Atmosphäre lud noch einmal zum Genießen und Verweilen ein. 




Wohnmobilstellplatz Kufstein:

Adresse: 6330 Kufstein, Fischergries 22

GPS: N 47°35'14'' E 12°10'4''

max. 72 Stunden, € 15,00 pro Nacht, Strom € 1,00/3 kWh, ganzjährig geöffnet, 6 Plätze, Ver- und Entsorgung möglich, 






Nach einer ruhigen und angenehmen Nacht machten wir uns am nächsten Morgen auf den letzten Abschnitt unserer Heimreise. Zuhause angekommen, blickten wir dankbar auf eine wunderschöne Urlaubswoche zurück.

Der Gardasee hat uns wieder einmal begeistert - traumhafte Landschaften, beeindruckende Ausflugsziele, herrliche Rollertouren, entspannte Stunden am Campingplatz und viele unvergessliche Momente machten diese Reise wieder zu etwas ganz Besonderem.

Auch unser neues Gespann mit Wohnmobil und Anhänger hat sich bestens bewährt und wir freuen uns schon jetzt auf die nächsten Reisen.

Danke, dass ihr uns auf dieser Reise begleitet habt. Wir hoffen, euch hat unser Reisebericht gefallen und freuen uns, wenn ihr auch bei unseren nächsten Wohnmobil-Abenteuern wieder mit dabei seid. Bis bald und allzeit gute Fahrt, 


liebe Grüße 

Manuela und Alfred





Freitag, 31. Juli 2026

Wohnmobilreise zur "Bioterme Mala Nedelja" in Slowenien

 Mit dem Wohnmobil zur Bio Terme Mala Nedelja 

13. Mai bis 17. Mai 2026


Manchmal braucht es gar nicht viel, um dem Alltag zu entfliehen - ein paar Tage mit dem Wohnmobil, Ruhe, Natur und eine entspannende Therme. Genau das war unser Ziel bei diesem Kurzurlaub in Slowenien.

Am Mittwoch nach der Arbeit starteten wir unsere Reise Richtung Steiermark. Unsere Route führte uns über den Erzberg, dessen beeindruckende Landschaft immer wieder einen Blick wert ist. 


Für die erste Nacht machten wir in Vordernberg Halt. Der Wohnmobilstellplatz lag direkt an der Straße. Wir waren die einzigen Gäste, genossen die Ruhe und verbrachten eine angenehme Nacht.



Wohnmobilstellplatz Vordernberg:

Adresse: 8794 Vordernbeerg, Hauptstraße 101

GPS: N 47°29'5'' E 14°59'29''

gebührenfrei, Platz für 8 Wohnmobile, Ver- und Entsorgung möglich, Strom vorhanden, für eine Nacht genau richtig, direkt an der Straße - aber sehr ruhig






Am nächsten Morgen ging es weiter Richtung Slowenien. Bei St. Michael mussten wir noch € 12,00 Maut bezahlen, bevor wir unsere Fahrt fortsetzten.

Unser Ziel war die Bio Terme Mala Nedelja in Moravci v Slovenskih goricah. Der Wohnmobilstellplatz befindet sich direkt beim Hotel der Therme. An der Rezeption wurden wir freundlich empfangen und meldeten uns für drei Nächte an. Für den Stellplatz bezahlten wir €  63,00 inkl. Strom - ein wirklich günstiger Preis.


Wir entschieden uns für den Stellplatz Nr. 9 und hatten den Platz fast für uns alleine. Nach dem Einrichten genossen wir die herrliche Ruhe und den Sonnenschein. Während ich gemütlich ein Buch las, machte es sich Alfred vor dem Fernseher bequem. Genau so stellen wir uns Erholung vor.

Am nächsten Morgen machten wir uns auf den Weg in die Therme. Für uns beide bezahlten wir € 25,60 Eintritt und verbrachten einen herrlich entspannten Wellnesstag.


Die Bio Terme Mala Nedelja ist für ihr natürliches Thermalwasser bekannt, das aus einer Tiefe von rund 1.400 m stammt und Temperaturen von bis 51° C erreicht. Das mineralreiche Wasser wird wegen seiner wohltuenden Wirkung geschätzt. Mehrere Innen- und Außenbecken, Whirpools sowie Saunen laden zum Entspannen und Abschalten ein. Besonders angenehm fanden wir die ruhige Atmosphäre - hier steht Erholung im Mittelpunkt.

Am Abend machte ich noch einen Spaziergang durch die Umgebung. Viel Trubel gibt es hier nicht - dafür jede Menge Natur, sanfte Hügel, Weinberge und ein kleines, idyllisches Dorf. Gerade dieses Ruhe machte den besonderen Reiz dieses Ortes aus.



Den nächsten Tag ließen wir ganz bewusst ruhig angehen. Es wurde gespielt, gelesen, entspannt und einfach die gemeinsame Zeit genossen.

Erst gegen 18:00 Uhr gingen wir nochmals in die Therme. Für die Abendkarte bezahlten wir lediglich € 12,00 für uns beide - ein tolles Angebot, um den Tag entspannt ausklingen zu lassen.



Am Sonntag hieß es nach einem gemütlichen Frühstück wieder Abschied nehmen. Gut erholt und mit vielen schönen Eindrücken machten wir uns auf den Heimweg.

Dieses Wochenende hat uns wieder gezeigt, dass es oft die kleinen Auszeiten sind, die besonders guttun. Ein ruhiger Wohnmobilstellplatz, eine angenehme Therme, wunderschöne Natur und Zeit füreinander - mehr braucht es manchmal nicht, um neue Kraft zu tanken. 

Die Bio Terme Mala Nedelja ist ein echter Geheimtipp für alle, die Erholung abseits des großen Trubels suchen. Wir haben jede Minute genossen und kommen bestimmt wieder.



Camper Stop - Bioterme Mala Nedelja:

Adresse: 9243 Moravci v Slovenskih goricah 34b

GPS: N 46°30'49'' E 16°3'7''

€ 21,00 pro Nacht für Wohnmobil und 2 Personen, inkl. Strom, Ver- und Entsorgung, ruhige Lage, direkt neben Bioterme Mala Nedelja, ganzjährig geöffnet, ca. 50 Plätze, Duschen und WC im Hotel benutzbar


Liebe Grüße,

Manueal und Alfred