Samstag, 15. August 2026

Ein besonderes Wochenende im Weinviertel - Weingut Küssler und Traktorwanderung in Poysdorf

 Ein besonderes Wochenende im Weinviertel 

Weinfassübernachtung beim Weingut Küssler und eine Traktorwanderung - mit dem 

15er-Steyr durch die Poysdorfer Weinberge

17. Juli bis 19. Juli 2026

Dieses Mal ging es mit dem Auto und nicht wie üblich mit dem Wohnmobil in das Wochenende . Begleitet wurden wir von unseren lieben Freunden Sissy und Dieter. Ein kleines Abenteuer ganz besonderer Art wartete auf uns im Weinviertel.

Gegen 13:30 Uhr starteten wir unsere Fahrt. Schon unterwegs war die Stimmung bestens. 



Gegen 15:30 erreichten wir schließlich den Winzerhof Küssler in Grub an der March im Weinviertel. Schon bei der Ankunft wurden wir sehr freundlich empfangen und konnten gleich unsere außergewöhnliche Unterkunft beziehen: Wir durften in Weinfässern übernachten! 

Unsere "Zimmer" Nummer 3 und 2 warteten bereits auf uns. Und die Überraschung war wirklich gelungen: Mitten im Zimmer steht ein großes Weinfass, in dem sich das gemütliche Bett befindet, somit eine wirklich außergewöhnliche Unterkunft. Rund um das Fass war das Zimmer gemütlich und komfortabel eingerichtet - so konnten wir Weinviertler Romantik genießen und gleichzeitig mussten wir nicht auf den gewohnten Komfort verzichten. 

Nach dem Einchecken blieb uns noch ein wenig Zeit um mit einem Gläschen Sekt direkt vor Ort auf unsere gemeinsame Zeit anzustoßen. 


Um 18 Uhr begann bereits unser nächstes Highlight: die Kellerführung. Wir erfuhren Interessantes über die Weinproduktion und durften anschließend im beeindruckenden 300 Jahre alten Weinkeller verschiedene Weine verkosten.


Danach wartete ein ganz besonderes Event auf uns: ein romantisches Candle-Light-Dinner mit Heurigenschmankerl und Mehlspeisen.  Bei Kerzenschein, gutem Essen, feinem Wein und netten Gesprächen ließen wir den Abend gemütlich ausklingen.


Es war ein rundum gelungener erster Tag. Nach all den Eindrücken fielen wir schließlich müde, zufrieden und mit einem Lächeln im Gesicht in unsere außergewöhnlichen Weinfass-Betten.


Nach einer erholsamen Nacht in unseren Weinfass-Zimmern starteten wir den nächsten Morgen mit einem ausgiebigen Frühstück beim Winzerhof Küssler. Es war wirklich alles da, was man sich für einen guten Start in den Tag wünscht und so konnten wir gestärkt unser nächstes Abenteuer in Angriff nehmen.


Unser Ziel war heute Poysdorf, mitten im Weinviertel und bekannt für seine lange Weinbautradition und die idyllischen Kellergassen. Für den Nachmittag hatten wir etwas ganz Besonderes gebucht: eine Traktorwanderung durch die Poysdorfer Weinberge.

Doch bis dahin hatten wir noch Zeit und so ging es zuerst ins Vino Versum Poysdorf. Dort tauchten wir in die Welt des Weinbaus ein und erfuhren viel Interessantes über die Region, den Wein, die Trauben und die traditionellen Kellergassen. Die interaktive Wein+ Trauben Welt verbindet Geschichte, Weinbau und Kellergassenkultur und macht die Besonderheiten der Weinviertler Weinwelt wirklich anschaulich.



Wir fanden den Besuch sehr informativ und konnten einiges über den Wein und die Arbeit der Winzer erfahren. Da noch etwas Zeit bis zu unserer Traktorfahrt blieb, gönnten wir uns noch gemütlich ein Getränk und ließen die Vorfreude auf das bevorstehende Abenteuer wachsen.



Gegen 13 Uhr machten wir uns auf den Weg zum Treffpunkt. Um 13:30 Uhr wurden die Formalitäten erledigt und die letzten organisatorischen Dinge besprochen. Dann kam der Moment, auf den sich vor allem unsere Männer schon gefreut hatten: Alfred und Dieter durften sich jeweils einen eigenen Traktor aussuchen.



Es waren die legendären 15er-Steyr-Traktoren - echte Klassiker. Die Beiden nahmen am Steuer Platz, während Sissy und ich es uns als Beifahrerinnen gemütlich machten. Und dann hieß es: Motor starten und los geht's!

Mit gemütlichem Traktor-Tempo ging es hinaus in die sanft hügelige Landschaft rund um Poysdorf. Zwischen den Weingärten, vorbei an Reben und Kellergassen, konnten wir die Landschaft einmal ganz anders erleben. Die Männer hatten sichtlich ihren Spaß am Steuer und wir genossen als Passagiere die Aussicht und die gemeinsame Zeit.


Nach ungefähr einer Stunde legten wir eine Pause ein. Bei einer Kellergasse konnten wir uns stärken und etwas trinken. Eine willkommene Gelegenheit, ein bisschen zu plaudern, die schöne Umgebung zu genießen und natürlich auch den einen oder anderen Schnappschuss zu machen.

Danach hieß es wieder aufsteigen und zurück. Noch einmal tuckerten wir durch die Weinberge und genossen die herrliche Landschaft. Die Tour war für uns alle ein tolles Erlebnis - aber besonders unsere Männer waren von ihren 15er-Steyr-Traktoren restlos begeistert!

Nach so vielen Eindrücken machten sich langsam der Hunger bemerkbar. Deshalb ging es anschließend zum Zeisl-Wirt nach Ollersdorf. Dort ließen wir uns das Essen schmecken und wir waren uns schnell einig: wirklich sehr gut und absolut empfehlenswert!



So ging ein weiterer wunderschöner Tag zu Ende. Wieder einmal hatten wir gemeinsam so viel erlebt, gelacht und genossen. Genau diese gemeinsame Zeit mit Freunden und die besonderen Erlebnisse machen solche kleinen Reisen für uns zu etwas ganz Besonderem.

Am Sonntag hieß es leider schon wieder Abschied nehmen und die Heimfahrt antreten. Nach einem gemütlichen Frühstück machten wir uns glücklich und zufrieden auf den Weg nach Hause.

Hinter uns lag ein wunderschönes Wochenende mit Sissy und Dieter, voller besonderer Erlebnisse, guter Gespräche, kulinarischer Genüsse und ganz viel gemeinsamer Zeit.

Die Übernachtung im Weinfass, die Kellerführung, das Candle-Light-Dinner und natürlich unsere abenteuerliche Traktorwanderung durch die Poysdorfer Weinberge werden uns noch lange in Erinnerung bleiben.

Ein rundum gelungenes Wochenende mit Freunden - genau so soll gemeinsame Auszeit sein! 

Wir hoffen, dass euch unser kleines Weinviertel-Abenteuer genauso viel Freude beim Lesen bereitet hat, wie uns beim Erleben - vielleicht bekommt ihr ja auch Lust, diese besondere Region mit ihren Weingütern, Kellergassen und vielen schönen Erlebnissen selbst einmal zu entdecken. 

Liebe Grüße,

Manuela und Alfred






Dienstag, 11. August 2026

Geburtstagswochenende in Wien mit Freunden


 Geburtstagswochenende mit Freunden in Wien

03. Juli bis 05. Juli 2026


Diesmal stand kein Wohnmobil-Ausflug auf dem Programm, sondern ein ganz besonderes Geburtstagswochenende in Wien - gemeinsam mit unseren lieben Freunden Sissy und Dieter.

Der Anlass war etwas ganz Besonderes: Sissy und Dieter hatten Alfred bereits zu seinem Geburtstag ein Wochenende in Wien geschenkt. Zum Geschenk gehörten ein gemeinsames Abendessen in der Leopoldauer Alm sowie  der Besuch des Donauinselfestes am Samstag.

Auch wir hatten eine Überraschung vorbereitet. Für Dieter hatten wir heimlich eine Fahrt mit dem Vienna Hotrod organisiert. Genauer gesagt war für alle eine Fahrt gebucht. Davon wusste Dieter allerdings noch nichts - die Überraschung sollte erst am nächsten Tag gelüftet werden.



Sissy und Dieter hatten für uns vier ein Zimmer im Hotel Apollo, ganz in der Nähe des Westbahnhofes, gebucht. Am Freitagnachmittag holten sie uns von zu Hause ab und bevor wir losfuhren, stießen wir gemeinsam mit einem Glas Sekt auf unser Geburtstagswochenende an. Die Vorfreude war riesig.



Die Fahrt nach Wien verlief angenehm und schon bald erreichten wir unser Hotel. Nachdem wir eingecheckt hatten, machten wir uns mit den öffentlichen Verkehrsmitteln auf den Weg zur Leopoldauer Alm.

Schon beim Betreten des Lokals waren wir beeindruckt. Die Leopoldauer Alm ist weit über die Stadtgrenzen hinaus für ihre urige Almhütten-Atmosphäre und vor allem für die riesigen Portionen bekannt. Serviert werden traditionelle österreichische Schmankerl - von knusprigen Stelzen über Spareribs bis hin zu riesigen Schnitzeln. 

Wir entschieden uns für die berühmte "Mistgabel des Schreckens" - eine riesige Grillplatte mit verschiedenen Fleischspezialitäten, Beilagen und Saucen. Schon als sie serviert wurde, staunten wir nicht schlecht. Die Portion war gewaltig und selbst zu viert schafften wir es nicht, alles aufzuessen.



Kurzerhand ließen wir die übrigen Speisen einpacken. Auf dem Rückweg über die Mariahilfer Straße begegneten wir einigen obdachlosen Menschen. Für uns war sofort klar, dass das gute Essen viel zu schade zum Wegwerfen wäre. Deshalb verschenkten wir die eingepackten Speisen. Die Freude und Dankbarkeit der Beschenkten berührten uns sehr und machten diesen Abend zu etwas ganz Besonderem.

Wir verbrachten einen lustigen Abend mit vielen Gesprächen, gutem Essen und jeder Menge Gelächter. Ein gelungener Auftakt für ein Wochenende, das noch viele schöne Überraschungen beinhalten sollte.

Der Samstagmorgen begann ganz gemütlich beim Frühstück, bis wir Dieter verrieten, was wir für ihn organisiert hatten: eine Hotrod-Fahrt durch Wien!

Die Freude war riesig! Danach machten wir uns u Fuß auf den Weg in den 1. Bezirk. Die Spannung und Vorfreude waren bei uns allen schon groß.

Dort wurden wir von einem netten jungen Mann empfangen. Zuerst mussten noch ein paar Formalitäten erledigt werden, wie Daten ausfüllen und unterschreiben. Danach ging es zu Fuß weiter zur Garage und da standen sie: unsere kleinen, coolen Hotrods!

Nach einer kurzen Erklärung und einigen Sicherheitshinweisen, hieß es schließlich: Helm auf, Motor starten und los!

Was für ein Erlebnis! Wir düsten durch Wien mit unseren beiden Guides und kamen an einigen der bekanntesten Sehenswürdigkeiten vorbei. Die Wiener Staatsoper, das Riesenrad und die Hofburg lagen auf der Strecke. Immer wieder drehten sich die Köpfe nach uns um - die kleinen Flitzer waren einfach ein Hingucker. Viele Passanten fotografierten uns, winkten uns zu und hatten sichtlich Spaß an unserer ungewöhnlichen Kolonne.



Bei der Hofburg machten wir einen kurzen Stopp. Dort besprachen wir gemeinsam die weitere Route. Es sollte Richtung Neue Donau gehen und über die Reichsbrücke. Und dann ging es wieder los. Die Fahrt über die Reichsbrücke war ein absolutes Highlight. Wien aus dieser Perspektive zu erleben und dabei mit den kleinen Hotrods unterwegs zu sein - einfach genial. Allerdings war die Fahrt auch ganz schön anstrengend. Die Hotrods haben nämlich keine Servolenkung - nach einer Stunde Kurven, Lenken und ständigem Aufpassen spürten wir die Müdigkeit in den Armen.

Aber das war völlig egal. Wir hatten unglaublich viel Spaß und Wien einmal auf eine ganz andere Art erlebt. Die Geburtstagsüberraschung für Dieter war jedenfalls ein voller Erfolg und für uns alle ein unvergessliches Erlebnis. 

Doch unser Tag war noch lange nicht vorbei. Das nächste Event wartete bereits auf uns: Auf zum Donauinselfest!

Nach unserem aufregenden Hotrod Abenteuer machten wir uns auf den Weg zum Donauinselfest. Es war heiß, richtig heiß und gleichzeitig waren unglaublich viele Menschen unterwegs. Überall Musik, gute Stimmung und fröhliche Gesichter. Die verschiedenen Bühnen sorgten für ein tolles Programm und an jeder Ecke gab es etwas zu entdecken.




Trotz der Hitze genossen wir die besondere Atmosphäre und ließen unseren gemeinsamen Tag gemütlich ausklingen. So war dies auch für Alfred ein unvergessliches Geburtstagsgeschenk von Sissy und Dieter. Und eines steht fest: die Beiden hatten mit ihrem Geschenk für Alfred eine wirklich großartige Idee.

Am nächsten Tag ging es wieder nach Hause. Nach einem Frühstück machten wir uns glücklich und mit vielen schönen Erinnerungen im Gepäck auf den Heimweg. Es war ein rundum gelungenes Geburtstagswochenende mit unseren lieben Freunden Sissy und Dieter - voller Überraschungen, Spaß, gutem Essen, Musik und ganz viel gemeinsamer Zeit - solche Erlebnisse bleiben im Herzen.

Wir hoffen, dass ihr beim Lesen und Betrachten unserer Bilder genauso viel Freude an diesem besonderen Wochenende habt, wie wir. Vielleicht bekommt der eine oder andere ja auch Lust, Wien einmal auf diese ganz besondere Art zu erleben,


liebe Grüße,

Manuela und Alfred



Donnerstag, 6. August 2026

Wohnmobil-Wochenende in Krems

 

Wohnmobil-Wochenende in Krems 

Sonnwendfeier an der Donau

19. Juni bis 21. Juni 2026


Manchmal braucht es gar keine weite Reise um ein wunderschönes Wochenende zu erleben. So führte uns unser nächster Wohnmobil-Ausflug nach Krems an der Donau, wo Alfred bereits vorab per Mail einen Stellplatz am Donau Camping Krems reserviert hatte.


Nach unserer Ankunft verlief der Check-in rasch und unkompliziert. Wir bekamen den Stellplatz W17 zugeteilt - ein echter Glücksgriff. Von unserem Platz aus hatten wir einen herrlichen Blick auf die Donau und auf das imposante Stift Göttweig, das hoch über der Wachau thront.




Am Nachmittag herrschte auf dem Campingplatz bereits reges Treiben. Es wurde am Abend die traditionelle Sonnwende gefeiert. Natürlich ließen auch wir uns diese besondere Stimmung nicht entgehen, mischten uns unter die anderen Gäste und genossen den lauen Sommerabend. 


Der nächste Morgen begann ganz entspannt mit einem gemütlichen Sektfrühstück vor dem Wohnmobil. Da für den Nachmittag kräftige Gewitter angekündigt waren, beschlossen wir, den Vormittag ganz bewusst am Campingplatz zu verbringen und einfach die Ruhe zu genießen.



Gegen 13:30 Uhr zog schließlich das angekündigte Gewitter auf. Starker Regen und beeindruckende Wolken sorgten für ein eindrucksvolles Naturschauspiel. Zum Glück war der Spuk nach einiger Zeit vorbei.


Sobald sich das Wetter beruhigt hatte, schwangen wir uns auf unsere Fahrräder und drehten noch eine kleine Runde durch die wunderschöne Stadt Krems. Krems ist immer einen Besuch wert. 

Am Abend spazierten wir entlang der Donau und suchten uns einen schönen Platz, um das Highlight des Tages zu erleben: das Sonnwendfeuerwerk.


Die vielen Lichter entlang des Donauufers und das beeindruckende Feuerwerk spiegelten sich im Wasser und sorgten für eine ganz besondere Stimmung. Es war ein wunderschöner Abschluss eines gelungenen Tages - stimmungsvoll, romantisch und einfach unvergesslich.


Viel zu schnell war unser kleiner Kurztrip wieder vorbei. Nach zwei erholsamen Tagen machten wir uns gemütlich auf den Heimweg.

Danke fürs "Mitreisen"! Wir hoffen, unser Bericht hat euch gefallen und vielleicht Lust auf einen Besuch in Krems gemacht. Bis zum nächsten Reiseabenteuer!


Liebe Grüße,

Manuela und Alfred


https://www.campingkrems.at/


Donau Camping Krems:

Adresse: 3500 Krems, Steiner Donaulände 135/1

GPS: N 48°24'14'' E 15°35'31''

gebührenpflichtig - € 46,00 für eine Nacht und 2 Personen inkl. Strom, sehr sauber, Ver- und Entsorgung möglich, direkt an der der Donau, ca. 60 Plätze, saubere Sanitäranlagen, am Radweg angebunden, sehr freundlich und hilfsbereit



Samstag, 1. August 2026

Mit dem Wohnmobil an den Gardasee



 Mit dem Wohnmobil an den Gardasee 

29. Mai bis 7. Juni 2026

(Codroipo, Moniga des Garda, Madonna della Corona, Cascata Varone, Prada-Costabella)


Nach der Arbeit war es endlich so weit: Unser Urlaub konnte beginnen! Voller Vorfreude starteten wir mit unserm Wohnmobil Richtung Italien. Dieses Mal war die Reise etwas Besonderes, denn zum ersten Mal hatten wir unseren neuen Anhänger dabei, auf dem unser Roller und unsere beiden E-Bikes sicher verstaut waren. Natürlich waren wir gespannt, wie sich das Fahren mit dem Anhänger bewähren würde. Wir waren auch gespannt, wie es ist mit dem Roller den Gardasee zu erkunden.

Unsere Route führte uns über Arnoldstein bis nach Codroipo, wo wir einen kostenlosen Wohnmobilstellplatz für unsere erste Übernachtung ausgewählt hatten. Auf den Straßen war an diesem Nachmittag und Abend sehr viel Verkehr, dennoch verlief die Fahrt problemlos und gegen 19:30 Uhr erreichten wir unser Tagesziel.


Nach dem Einparken ließen wir den ersten Urlaubstag gemütlich ausklingen. Die Nacht war angenehm ruhig und wir konnten uns gut von der Anreise erholen.

Am nächsten Morgen erkundeten wir noch die Umgebung und besuchten die beeindruckende Villa Manin. Die prachtvolle Villa wurde im 17. Jahrhundert erbaut und war einst der Wohnsitz der einflussreichen Familie Manin. Besonders bekannt ist sie als letzter Amtssitz des Dogen Ludovico Manin, des letzten Herrschers der Republik Venedig. Heute zählt die Villa zu den bedeutendsten Barockanlagen Norditaliens und wird für Ausstellungen und kulturelle Veranstaltungen genutzt.

https://www.villamanin.it/en/

Die weitläufige Anlage mit ihrem großzügigen Ehrenhof und den gepflegten Parkanlagen ist wirklich beeindruckend und ein lohnender Zwischenstopp auf dem Weg in den Süden.




Wohnmobilstellplatz Codroipo (Udine):

Adresse: 33033 Passariano, 10 SP65

GPS: N45°56'50'' E 13°0'31''

gebührenfrei, ca. 30 Plätze, Frischwasser und Strom gegen einen kleinen Beitrag vorhanden, Entsorgungsstelle für Grauwasser, für eine Übernachtung perfekt geeignet






Gegen 8:00 Uhr setzten wir unsere Reise fort. Unser Ziel war Moniga del Garda am wunderschönen Gardasee. Dort hatten wir bereits einen Monat zuvor auf dem Camping Piantelle eine große Parzelle online reserviert.

An der Rezeption wurden wir sehr freundlich empfangen. Dank unserer Reservierung war der Check-in rasch erledigt und wir erhielten unseren XXL-Stellplatz Nummer 302 - großzügig, gepflegt und genau richtig für unser Wohnmobil samt Anhänger.

https://piantelle.com/

Nachdem alles aufgebaut war und wir es uns gemütlich eingerichtet hatten, machten wir einen ersten Rundgang über den Campingplatz. Die gepflegte Anlage, die entspannte Atmosphäre und die Nähe zum See gefielen uns sofort.

Am Abend spazierten wir noch hinunter zum Gardasee und genossen die besondere Stimmung am Wasser. Langsam ging die Sonne unter, der Urlaub hatte nun endgültig begonnen und die Vorfreude auf die kommenden Tage war riesengroß.



Mit einem wunderschönen Blick auf den See ließen wir den ersten Abend ruhig ausklingen und freuten uns auf viele unvergessliche Erlebnisse am Gardasee.

Am 31. Mai starteten wir unsere erste Rollerausfahrt am Gardasee. Nach dem Frühstück und bei herrlichem Sonnenschein erreichten wir nach 60 km Fahrt die Wallfahrtskirche "Madonna della Corona", ein Ort, den wir bereits vor 20 Jahren im Rahmen einer Busreise besucht hatten.


Schon die Fahrt dorthin war ein Erlebnis. Die kurvenreichen Straßen und die beeindruckende Landschaft machten Lust auf mehr und wir genossen jeden Kilometer.

Die Wallfahrtskirche Madonna della Corona zählt zu den außergewöhnlichsten Kirchen Italiens. Sie schmiegt sich auf rund 775 m Seehöhe spektakulär an eine steile Felswand des Monte Baldo und scheint förmlich mit dem Berg verwachsen zu sein. Bereits im 13. Jahrhundert suchten Einsiedler diesen besonderen Ort auf. Die heutige Kirche wurde im Laufe der Jahrhunderte immer wieder erweitert und ist heute eines der bekanntesten Wallfahrtsziele Norditaliens.


Wir entschieden uns, den Kreuzweg zu Fuß bis zur Kirche zu gehen. Der Weg mit seinen Stationen lädt zum Innehalten und Nachdenken ein. Schritt für Schritt näherten wir uns diesem besonderen Ort, der uns schon vor 20 Jahren tief beeindruckt hatte.



Auch diesmal war der Besuch wieder sehr bewegend. Wir setzten uns still in die Kirche, in der gerade eine heilige Messe gefeiert wurde. Die feierliche Atmosphäre, die besondere Lage und die Ruhe dieses Ortes berührten uns erneut. Für uns war es ein Moment der Dankbarkeit.



Nach diesem besonderen Erlebnis machten wir uns wieder auf den Rückweg. Die abwechslungsreiche Landschaft, die kleinen Orte und die herrlichen Ausblicke machten auch die Rückfahrt zu einem unvergesslichen Erlebnis.

Zurück auf dem Camping Piantelle warteten bereits die wohlverdiente Erfrischung. Wir sprangen in den Pool und genossen den restlichen Nachmittag ganz entspannt am Wasser und vor unserem Wohnmobil.

So ging ein wunderschöner Urlaubstag zu Ende - voller beeindruckender Landschaften, bewegender Momente und großer Dankbarkeit. Genau diese Tage sind es, die das Reisen mit dem Wohnmobil für uns so besonders machen.

Nach unserem erlebnisreichen Ausflug zur Madonna della Corona wollten wir es etwas ruhiger angehen. So nutzten wir den nächsten Tag um die Umgebung von Moniga del Garda zu erkunden. Wir schlenderten gemütlich durch den Ort, genossen die mediterrane Atmosphäre und ließen einfach die Seele baumeln.


Es tat gut, einmal keinen festen Plan zu haben - einfach den Tag genießen, die warmen Sonnenstrahlen auf sich  wirken lassen und den Urlaub bewusst erleben. Solche ruhigen Tage gehören für uns genauso zu einem gelungenen Wohnmobilurlaub wie spannende Ausflüge.


Am darauffolgenden Tag zeigte sich das Wetter von einer anderen Seite. Ein kräftiges Gewitter zog über den Gardasee und lud förmlich dazu ein, einen gemütlichen Tag im Wohnmobil zu verbringen.


Wir machten es uns mit einem guten Buch bequem, schauten ein wenig fern und genossen die entspannte Atmosphäre. Auch solche Tage haben ihren ganz besonderen Reiz - entschleunigen, ausruhen und neue Kraft für die nächsten Abenteuer zu sammeln.

So vergingen zwei herrlich ruhige Urlaubstage, die uns einmal zeigten, dass man nicht ständig unterwegs sein muss, um einen Urlaub in vollen Zügen zu genießen.

Doch unser Gardasse-Abenteuer ging am 3. Juni 2026 weiter. Bei strahlendem Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen starteten wir mit unserem Roller zu einem weiteren Ausflug - diesmal Richtung Riva del Garda



Unser erstes Ziel war die Cascata Verone, ein beeindruckender Wasserfall, der zu den bekanntesten Natursehenswürdigkeiten am nördlichen Gardasee zählt. Für den Eintritt bezahlten wir € 14,00 für zwei Personen - und dieser Besuch war jeden Cent wert.


Der Wasserfall stürzt rund 100 m durch eine enge Felsschlucht. Über Stege und Aussichtsplattformen gelangt man ganz nah an das tosende Wasser heran - ein beeindruckendes Naturschauspiel. Bereits 1874 wurde die Grotte für Besucher zugänglich gemacht und begeistert seither Gäste aus aller Welt.




Rund um die Grotte lädt ein liebevoll angelegter botanischer Garten mit zahlreichen Blumen, mediterranen Pflanzen und schattigen Wegen zum Verweilen ein. Die Kombination aus blühender Natur, dem Rauschen des Wassers und der angenehmen Kühle der Schlucht machte diesen Ort zu einem echten Highlight unseres Urlaubes.




Anschließend führte uns unsere Rollertour weiter nach Malcesine, wo wir eine gemütliche Pause einlegten. Bei einem kühlen Getränk und einem leckeren Eis genossen wir das bunte Treiben in den kleinen Gassen direkt am Gardasee.


Danach ging es weiter Richtung Peschiera del Garda. Mit dieser Tour hatten wir den Gardasee nun auch mit dem Roller vollständig umrundet - ein tolles Gefühl und ein unvergessliches Erlebnis.



Am Abend kehrten wir zufrieden auf unseren Campingplatz zurück. Nach einem erlebnisreichen Tag ließen wir den Abend gemütlich ausklingen und waren einmal mehr dankbar, diese wunderschöne Region auf so entspannte Weise entdecken zu dürfen.


Nach einem gemütlichen Frühstück machten wir uns wieder mit dem Roller auf den Weg. Unser Ziel war Prada, von wo aus wir mit der Prada-Costabella-Seilbahn auf den Monte Baldo fahren wollten.


Schon die Auffahrt war ein Erlebnis für sich. Anders als bei einer klassischen Gondel steht man hier in einem offenen Metallkorb, der wie ein kleiner Käfig gestaltet ist. Während der Fahrt schwebt man stehend den steilen Hang hinauf und hat einen freien Blick auf die Wälder, die Felsen, die Wiesen  und den tief unter einem liegenden Gardasee. Anfangs ist das Gefühl etwas ungewohnt, doch schon nach wenigen Minuten überwiegt die Begeisterung. Gerade diese außergewöhnliche Art der Auffahrt macht die Prada-Costabella zu einem echten Erlebnis und verleiht der Fahrt ihren ganz besonderen Reiz. Höher ging es dann weiter mit dem Sessellift und der Blick auf die umliegende Bergwelt war einfach beeindruckend.




Oben angekommen wanderten wir gemütlich weiter zum Rifugio Chierego. Schritt für Schritt eröffnete sich ein immer schöneres Panorama. An der Hütte angekommen, nahmen wir uns Zeit, die herrliche Aussicht zu genießen. Der Blick über den glitzernden Gardasee, die umliegenden Berge und die weite Landschaft war einfach atemberaubend. Solche Momente zeigen einem wieder, wie schön die Natur sein kann.



Nach einer gemütlichen Rast machten wir uns wieder auf den Rückweg und fuhren mit dem Sessellift und Seilbahn zurück zum Ausgangspunkt.

Doch der Tag hatte noch eine Überraschung für uns parat. In Lazise gerieten wir eher zufällig mitten in die Italien-Radrundfahrt der Frauen (Giro d'Italia Women). Es war spannend, die Radrennfahrerinnen hautnah zu erleben und die tolle Stimmung entlang der Strecke mitzuerleben. Ein echtes Highlight mit dem wir überhaupt nicht gerechnet hatten.




Am Abend kehrten wir wieder auf unseren Campingplatz zurück. Dort ließen wir den Tag ganz gemütlich bei einer Runde Würfelpoker und Pizza ausklingen.


Wieder ging ein wunderschöner Urlaubstag zu Ende - voller unvergesslicher Eindrücke, herrlicher Natur und kleiner Überraschungen, die eine Reise oft erst so richtig besonders machen.

Viel zu schnell war unser letzter Urlaubstag am Gardasee gekommen. Diesmal stand kein großer Ausflug auf dem Programm. Wir wollten die letzten Stunden am Gardasee ganz bewusst genießen.

Wir unternahmen noch einen gemütlichen Spaziergang entlang des Sees und ließen die vielen schönen Eindrücke der vergangenen Tage Revue passieren und genossen die herrliche Atmosphäre.



Ich nutzte  noch einmal die Zeit für das Stand-up-Paddeln und glitt mit dem SUP über das ruhige Wasser des Gardasees, genoss die Sonne und den traumhaften Ausblick auf die umliegenden Berge. Ein Gefühl von Freiheit und Urlaub, das man am liebsten festhalten möchte.


Den restlichen Tag verbrachten wir ganz entspannt auf dem Campingplatz. Einen schönerer Ausklang hätte es kaum geben können. 


https://piantelle.com/


Camping Piantelle in Moniga del Garda:

GPS: N45°31'12'' E 10°31'48''

€ 27,00 pro Nacht durch Acsi-Card, saubere Sanitäranlagen, XXL-Plätze, Restaurant, Ver- und Entsorgung, Strom, 250 m zum See






Am Samstag hieß es schon früh am Morgen Abschied vom Gardasee zu nehmen. Mit vielen wunderschönen Erinnerungen im Gepäck machten wir uns auf den Heimweg Richtung Österreich.

Unser Tagesziel war der Wohnmobilstellplatz in Kufstein. Zu unserer Freude bekamen wir noch einen der begehrten Stellplätze und konnten unser Wohnmobil für die letzte Nacht unserer Reise abstellen. 


Anschließend machten wir einen gemütlichen Spaziergang durch die schöne Festungsstadt. Kufstein mit seiner historischen Altstadt, den gemütlichen Gassen und dem Blick auf die imposante Festung Kufstein bot den perfekten Abschluss unseres Urlaubes. Die entspannte Atmosphäre lud noch einmal zum Genießen und Verweilen ein. 




Wohnmobilstellplatz Kufstein:

Adresse: 6330 Kufstein, Fischergries 22

GPS: N 47°35'14'' E 12°10'4''

max. 72 Stunden, € 15,00 pro Nacht, Strom € 1,00/3 kWh, ganzjährig geöffnet, 6 Plätze, Ver- und Entsorgung möglich, 






Nach einer ruhigen und angenehmen Nacht machten wir uns am nächsten Morgen auf den letzten Abschnitt unserer Heimreise. Zuhause angekommen, blickten wir dankbar auf eine wunderschöne Urlaubswoche zurück.

Der Gardasee hat uns wieder einmal begeistert - traumhafte Landschaften, beeindruckende Ausflugsziele, herrliche Rollertouren, entspannte Stunden am Campingplatz und viele unvergessliche Momente machten diese Reise wieder zu etwas ganz Besonderem.

Auch unser neues Gespann mit Wohnmobil und Anhänger hat sich bestens bewährt und wir freuen uns schon jetzt auf die nächsten Reisen.

Danke, dass ihr uns auf dieser Reise begleitet habt. Wir hoffen, euch hat unser Reisebericht gefallen und freuen uns, wenn ihr auch bei unseren nächsten Wohnmobil-Abenteuern wieder mit dabei seid. Bis bald und allzeit gute Fahrt, 


liebe Grüße 

Manuela und Alfred