Rund um den Großglockner - drei Tage voller Erlebnisse
(Busreise vom 04. bis 06. September 2026)
Wieder einmal hieß es: Koffer packen, einsteigen und gemeinsam schöne Tage erleben! Gemeinsam mit den aktiven und pensionierten Kolleginnen und Kollegen von Manuela ging es mit Kerschner Reisen auf eine wunderschöne Mehrtagesreise unter dem Motto "Rund um den Großglockner".
Am frühen Morgen starteten wir unsere Reise. Die Vorfreude war groß, denn vor uns lagen drei Tage mit traumhaften Landschaften, interessanten Ausflügen, gutem Essen und vor allem viel gemeinsamer Zeit.
Unsere erste gemütliche Pause machten wir am Mondsee. Bei Kaffee und einer kleinen Stärkung hieß es erst einmal ankommen und die Reise entspannt beginnen.
Danach ging es weiter Richtung Zell am See. In Zell am See erwartete uns eine interessante Stadtführung. Dabei erfuhren wir viel über die Geschichte und die Entwicklung der charmanten Stadt zwischen See und Bergen. Zell am See liegt direkt am Zeller See und ist von der beeindruckenden Bergwelt der Hohen Tauern umgeben. Die Stadt ist heute ein beliebtes Urlaubsziel, dessen touristische Entwicklung durch den Eisenbahnanschluss im Jahr 1875 stark vorangetrieben wurde.
Anschließend wechselten wir die Perspektive und gingen an Bord der MS Schmittenhöhe. Bei einer gemütlichen Schifffahrt auf dem Zeller See konnten wir die Landschaft einmal ganz entspannt vom Wasser aus genießen. Die Panorama-Rundfahrt bietet wunderschöne Ausblicke auf die Altstadt von Zell am See, die Schmittenhöhe, das Steinerne Meer und die Hohen Tauern. Der rund 4,5 km² große Zeller See liegt eingebettet in eine beeindruckende Berglandschaft. Bei Sonnenschein und herrlichem Panorama war die Fahrt für uns alle ein ganz besonderer Moment.
Nach diesem erlebnisreichen Tag ging es weiter nach Kaprun, wo wir im "Hotel Vötters" unser Quartier bezogen.
Das familiär geführte Vier-Sterne Hotel liegt zentral und ruhig in Kaprun und bietet einen schönen Blick auf die umliegende Bergwelt.
Nach dem Einchecken ließen wir den Tag bei einem ausgezeichneten Abendessen ausklingen. Das hauseigene Restaurant setzt auf frische, saisonale und überwiegend regionale Zutaten - und das konnten wir auch genießen.
Doch der Abend war noch lange nicht vorbei. Als besonderen Abschluss des Tages besuchten wir noch das Fahrzeugmuseum direkt im Hotel.
Und was uns dort erwartete, war wirklich beeindruckend. Auf 1.400 m² sind etwa 200 historische Fahrzeuge und Ausstellungsstücke zu sehen - darunter Autos, Motorräder, Traktoren und weitere Fahrzeuge aus den 1950er - und 1970er-Jahren sowie noch ältere Raritäten. Besonders spannend war die Sammlung einer BMW Isetta.
Für viele von uns war dieser Besuch eine kleine Zeitreise zurück in vergangene Jahrzehnte - und ein wirklich gelungener Abschluss unseres ersten Tages.
Schon der erste Tag unserer Reise hatte alles, was eine schöne gemeinsame Reise ausmacht: interessante Geschichten, wunderschöne Landschaften, gemütliche Stunden, gutes Essen und vor allem nette Menschen.
Und wir wussten bereits, dass die nächsten beiden Tage rund um den Großglockner noch viele weitere Höhepunkte bereithalten würden!
Nach einem ausgiebigen Frühstück hieß es am 05. September 2026: Einsteigen und los geht's! Unser heutiges Ziel war der Großglockner und die Vorfreude auf diesen besonderen Tag war bei uns allen groß.
Das Wetter zeigte sich zwar eher bewölkt, aber zum Glück blieb der Regen aus. Wir konnten die Fahrt über die beeindruckende Großglockner Hochalpenstraße in vollen Zügen genießen. Die rund 48 Kilometer lange Panoramastraße führt mitten durch den Nationalpark Hohe Tauern und hinauf in eine spektakuläre alpine Landschaft. Die Straße startet von Fusch auf der Salzburger Seite und endet bei Heiligenblut in Kärnten. Die Hochalpenstraße beeindruckt durch zahlreiche Aussichtspunkten.
Schon die Auffahrt hielt eine kleine Überraschung für uns bereit. Unser Bus musste plötzlich einen unfreiwilligen Zwischenstopp einlegen, weil Kühe von der Alm abgetrieben wurden. Also hieß es warten, zuschauen und natürlich die Gelegenheit für die ersten Fotos nutzen.
Weiter ging unsere Fahrt hinauf zum Fuschertörl. Hier bot sich uns ein fantastischer Blick auf die umliegende Bergwelt. Die Hochalpenstraße schlängelt sich durch die Landschaft und bietet immer wieder neue Perspektiven auf die imposanten Gipfeln.
Natürlich durfte ein ausgiebiger Fotostopp nicht fehlen. Wir nutzen auf die Gelegenheit um eine Murmeltiersalbe zu kaufen. Dies ist eine Salbe, die vor allem bei verspannter Muskulatur, Muskelkater und beanspruchten Gelenken verwendet wird.
Unser nächstes Ziel war die Kaiser-Franz-Josefs-Höhe auf 2.369 m Seehöhe. Sie gilt als einer der Höhepunkte der Großglockner Hochalpenstraße. Leider blieb uns der Blick auf den 3.798 m hohen Großglockner verwehrt. Dieser war in einer großen Wolke eingebettet. Doch ein besonders beeindruckender Anblick bot die Pasterze, der längste Gletscher der Ostalpen. Von der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe konnten wir weit über das eisige Gletscherfeld blicken, eingerahmt von der imposanten Bergwelt rund um den Großglockner. Ein Moment, bei dem man einfach stehen bleibt und staunt.
Wir erkundeten die Umgebung, genossen die frische kühle Bergluft und ließen die beeindruckende Landschaft auf uns wirken. Überall gab es etwas zu sehen - schroffe Felsen, hohe Gipfel und die faszinierende Welt des Nationalparks.
Doch plötzlich wurde aus einem wunderschönen Ausflug ein unvergessliches Erlebnis: Murmeltiere! Und zwar ganz nah!!!!
Die kleinen Bewohner der Alpen ließen sich tatsächlich aus nächster Nähe beobachten. Wir hatten sogar die Gelegenheit diese zu streicheln. Was für ein Erlebnis!
Die Murmeltiere gehören hier tatsächlich zum Landschaftsbild und leben in Kolonien rund um die Kaiser-Franz-Josefs-Höhe. Da wurden die Kameras gezückt, gelacht, gestaunt und natürlich jede Menge Fotos gemacht. Dieser Moment war definitiv eines der Highlights unserer gesamten Reise!
Schließlich hieß es wieder einsteigen und weiterfahren. Über die Großglockner Hochalpenstraße ging es hinunter nach Heiligenblut am Großglockner.
Die wunderschöne Pfarrkirche "St. Vinzenz" mit ihrem markanten spitzen Turm und der imposanten Bergkulisse im Hintergrund fällt von weitem ins Auge. Die gotische Kirche ist eines der bekanntesten Wahrzeichen von Heiligenblut und gehört zu den besonderen Sehenswürdigkeiten der Region.
Wir machten einen Fotostopp und besuchten natürlich auch die Kirche. Ein beeindruckender Ort, der Geschichte und Kultur auf besondere Weise miteinander verbindet.
Unser letztes Ziel war Mittersill, wo wir die Nationalwelten Hohe Tauern besuchten. Und hier wurde es richtig interessant. Die neu gestaltete Erlebniswelt nimmt die Besucher auf eine Reise durch die Natur und Geschichte des Nationalparks mit. In mehreren Erlebniswelten werden unter anderem die Entstehung der Alpen, Gletscher, Gipfel, Wasser und die Tierwelt des Nationalparks anschaulich und interaktiv vermittelt.
Besonders spannend waren die Beeindruckenden Rauminstallationen, Filme und interaktiven Stationen. So konnte man die faszinierende Welt der Hohen Tauern nicht nur anschauen, sondern richtig erleben.
Mit vielen Fotos, neuen Eindrücken und jeder Menge Gesprächsstoff machten wir uns schließlich auf den Weg zurück zu unserem Hotel.
Was für ein Tag! Ein Tag voller Natur, Geschichte, gemeinsamer Erlebnisse und viel guter Stimmung. Aber eines ist sicher: Die Murmeltiere waren heute die heimlichen Stars unserer Reise!
Nach einer erholsamen Nacht und einem ausgiebigen Frühstück hieß es heute schon wieder Koffer packen. Unser letzter Ausflug führte uns mit dem Bus zu den Hochgebirgsstauseen nach Kaprun.
Dort angekommen, ging es mit einem eigenen Transferbus weiter zum beeindruckenden Lärchwand-Schrägaufzug. Schon die Auffahrt war ein Erlebnis. Dieser außergewöhnliche Aufzug überwindet 431 Höhenmeter und gilt als Europas größter offener Schrägaufzug.
Anschließend brachte uns ein weiterer Bus hinauf zum Mooserboden auf 2.040 m Seehöhe.
Oben angekommen, erwartete uns bei traumhaftem Wetter eine atemberaubende Bergkulisse. Die imposanten Staumauern, das türkisfarbene Wasser und die majestätischen Gipfel boten ein fantastisches Panorama.
Ein ganz besonderes Erlebnis war die geführte Staumauerbesichtigung. Dabei erhielten wir spannende Einblicke in das innere der rund 107 m hohen Moosersperre und erfuhren Wissenswertes über die Geschichte des Kraftwerksbaues, die beeindruckende Technik und die Nutzung der Wasserkraft zur Stromerzeugung. Ein faszinierender Blick hinter die Kulissen dieses gewaltigen Bauwerkes.
Nach der Führung blieb noch genügend Zeit um bei herrlichem Sonnenschein die traumhafte Umgebung zu erkunden, die frische Bergluft zu genießen, Fotos zu machen und die herrlichen Ausblicke auf die umliegende Bergwelt auf uns wirken zu lassen.
Viel zu schnell verging die Zeit und wir machten uns wieder gemeinsam auf den Weg ins Tal. Am Nachmittag traten wir schließlich mit unserem Bus die Heimreise an. Im Gepäck hatten wir viele schöne Eindrücke, unzählige Fotos und wunderbare gemeinsame Erinnerungen.
Ein rundum gelungener Abschluss unserer dreitägigen Reise "Rund um den Großglockner"!
Ein herzliches Dankeschön an unseren Busfahrer von Kerschner Reisen und an alle, die diese wunderschöne Mehrtagesreise zu einem unvergesslichen Erlebnis gemacht haben. Mit vielen schönen Erinnerungen im Herzen ging es wieder nach Hause und eines ist sicher: Gemeinsam reisen macht einfach Freude!
Liebe Grüße,
Manuela und Alfred

















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