Freitag, 25. April 2025

Mit dem Wohnmobil nach Bük/Ungarn


 Mit dem  Wohnmobil nach BÜK/Ungarn

(17. April bis 21. April 2025)


17. April 2025

Nach getaner Arbeit machten wir uns mit dem Wohnmobil auf dem nach Bük, Ungarn, unserem Ziel: der "Romantik-Campingplatz".

Dort wurden wir bereits von Alfreds Schwester Adelheid und ihrem Lebensgefährten Manfred erwartet, die seit fünf Jahren einen "Dauercamper" auf diesem idyllischen Campingplatz haben. Schon oft hatten sie uns eingeladen - doch wir hatten es nie geschafft. Nun war es endlich so weit! 

An der Rezeption wurden wir bereits erwartet - unser Kommen war angekündigt. Unser Neffe Reinhard holte uns von der Rezeption ab und begleitete uns direkt zu unserem zugewiesenen Platz, ganz in der Nähe von Adelheid und Manfred.

Nach einer liebevollen Begrüßung richtete Alfred unser Wohnmobil  aus und schloss es ans Stromnetz an. Dann gab es erst mal ein Begrüßungsgetränk und eine kleine Führung über den Platz. 


Später stärkten wir uns im Campingrestaurant und genossen einen ruhigen Ausklang eines schönen Anreisetages - voller Vorfreude auf die nächsten Tage.


18. April 2025

Ein ruhiger Tag in Bük - das Wetter zeigte sich durchwachsen: bewölkt und ein wenig windig, aber doch angenehm für einen gemütlichen Spaziergang. Wir machten uns auf dem Weg Richtung Therme und entdeckten dabei den kleinen, aber feinen Wochenmarkt. Dort kauften wir gefüllte, eingelegte ungarische Paprika - mit Kraut gefüllt, eine besondere Spezialität. Manfred kaufte Wurst und Brot.


Im Laufe des Tages kamen noch Freunde von Adelheid und Manfred dazu, die ebenfalls die Osterfeiertage auf dem Campingplatz verbrachten. 

Am Abend verwöhnte uns Manfred mit einem köstlichen Gulasch, das er für alle Gäste zubereitete. Insgesamt versammelten sich 13 Personen - wenn ich mich nicht verzählt habe - im liebevoll österlich dekorierten Partyzelt, das Adelheid und Manfred aufgestellt hatten.

Ein besonderes Highlight rundete den Abend ab: einer der Gäste, ein Laiendarsteller der "Bühne Aschbach" hatte einen USB-Stick mitgebracht, auf dem das Theaterstück " Das Geld liegt auf der Bank", gespeichert war - eine Produktion, in der er selbst mitspielte. Gemeinsam schauten wir uns das Stück im Partyzelt auf dem Fernseher an. Es war wirklich lustig, gut gespielt und sorgte für viele Lacher - ein gemütlicher Abend in bester Gesellschaft.


19. April 2025

Heute begrüßte uns die Sonne schon am Morgen. Alfred und ich genossen unser Frühstück ganz gemütlich im Wohnmobil. 

Im Laufe des Vormittags trafen noch zwei weitere Freunde von Adelheid und Manfred ein - die Runde wurde wieder etwas größer.

Gegen Mittag machten wir uns gemeinsam mit unserem Neffen Reinhard auf den Weg zur Therme Bük. Die Therme Bük zählt zu den größten und bekanntesten Heilbädern Ungarns. Sie verfügt über mehr als 30 Becken auf rund 14 Hektar Fläche - darunter Thermal, Erlebnis- und Schwimmbecken sowie ein umfangreicher Sauna- und Wellnessbereich. Besonders bekannt ist das schwefelhaltige Thermalwasser, das bei Gelenk- und Rückenbeschwerden wohltuend wirkt. 


Der Eintritt für drei Erwachsene betrug € 54,00 - gut investiertes Geld, denn wir verbrachten einige sehr entspannte Stunden in den angenehm warmen Becken, vor allem im Schwefelbad. Die Therme war gut besucht, aber nicht überfüllt - einfach ideal für einen erholsamen Nachmittag.


Am Abend kamen dann noch Adelheids jüngster Sohn, Rene, seine Frau Nadine und deren Neffe Tyler an - auch sie haben einen eigenen fixen Stellplatz, einen "Dauercamper", am Campingplatz, den sie uns stolz zeigten. Wir waren wirklich beeindruckt, wie liebevoll und durchdacht man so einen Platz gestalten kann.

Und wie könnte ein gelungener Tag besser enden als mit einem Grillabend. Es gab Huhn, Würstel, Fleisch und viele feine Beilagen - das Zelt füllte sich mit Lachen, Gesprächen und köstlichen Düften. Heute waren wir sicher um die 15 Personen, alle bestens gelaunt und rundum zufrieden.


Ein großes Kompliment und ein herzliches Dankeschön an Adelheid und Manfred für die perfekte Organisation, die liebevolle Bewirtung und die herzliche Gastfreundschaft - das ist wirklich nicht selbstverständlich! 

20. April 2025



Heute war Ostersonntag. Unser Neffe Reinhard sorgte als "Osterhase" im Osterhasenkostüm gleich am Morgen für viel Freude und verteilte kleine Geschenke an die Campingfreunde. Als wir später das Wohnmobil verließen, erwartete uns eine liebevolle Überraschung: zwei kunstvoll gefaltete Osterhasen aus kleinen Badtüchern - wieder eine herzliche Idee von Adelheid.





Heute wurde gemeinsam gefrühstückt. Adelheid, Nadine, Reinhard, Rene und Manfred haben die Tische feierlich gedeckt und vorbereitet. Es war köstlich und wieder traumhaft dem Anlass entsprechend dekoriert.



Der restliche Tag verlief ruhig und gemütlich. Gemeinsam mit Nadine, Reinhard und Tyler spazierten wir zum nahegelegenen Park und entdeckten dort den Barfußweg von Bük- ein Erlebnisweg mit verschiedenen Naturmaterialien wie Kiesel, Holz, Rinde und Sand, der barfuß begangen wird und ein wahre Wohltat für Körper und Geist ist.

Zurück am Platz wurde noch mit Tyler Federball gespielt - und auch diesen Abend war Manfred am Grill: Dieses Mal gab es gegrillte Stelzen, die wunderbar knusprig und saftig waren. Als Nachtisch durften wir von Adelheids Tiramisu naschen.



Den Abschluss des Tages bildetet ein gemütlicher Abend im Partyzelt, wo wir gemeinsam das  Formel 1 Rennen von Saudi-Arabien, in Jeddah, verfolgten. Es war ein geselliger, gelungener Ostersonntag mit vielen schönen Momenten.


21. April 2025

Den heutigen Tag begannen wir mit einem leichten Frühstück - nur Kaffee, denn ein besonderes Highlight wartete schon auf uns: das gemeinsame Abschlussessen im Campingrestaurant. Insgesamt 18 Personen machten sich gegen 11.00 Uhr auf den Weg, nachdem wir vormittags bereits unsere Abreise vorbereitet hatten. Adelheid und Manfred hatten im Vorfeld im Restaurant reserviert und das Essen organisiert - drei riesige Platten voller Köstlichkeiten: Schnitzel, panierter Käse, Fisch, Fleischspieße, verschiedene Beilagen und viele mehr. Es ist nicht nur sehr empfehlenswert, sondern es war auch ausgesprochen köstlich! 



Ein großes Lob geht an Marius, den Chef des Restaurants, und seine Lebensgefährtin Elisabeth. Beide sind nicht nur ausgesprochen freundlich, sondern kümmern sich mit viel Herzblut um ihre Gäste - sowohl im Restaurant als auch auf dem Campingplatz. 

Übrigens: Für alle, die kein Wohnmobil haben, gibt es am Platz auch einfache aber gemütliche Zimmer zu mieten.

Ein wunderbarer gemeinsamer Abschluss unserer Campingtage in Bük.

Die Heimreise verlief ruhig. An der Grenze gab es keinen Stau und so fuhren wir korrekt und ruhig über den Seuchenteppich. 

Fazit dieser Reise: schön war es und großes DANKE an Adelheid und Manfred


Alles Liebe und immer gute Fahrt, 


Manuela und Alfred





 


Freitag, 8. November 2024


 Mit dem Wohnmobil zum ISEO-See in Italien

(26. Oktober 2024 - 3. November 2024)



26. Oktober 2024


Am Nationalfeiertag ging es nach einem gemütlichen Frühstück endlich los. Mit unserem reisefertigen Wohnmobil starteten wir Richtung Italien, unser Ziel war der Iseosee. Der Iseosee ist der viertgrößte der oberitalienischen Seen. Er liegt in den lombardischen Provinzen Brescia und Bergamo.


Die Abfahrt begann im Nebel, aber in Salzburg begrüßte uns bereits die Sonne und je weiter wir nach Innsbruck kamen, desto sonniger und wärmer wurde es. In der Nähe von Innsbruck wurde das Wohnmobil nochmals vollgetankt und so ging es Richtung Italien.





Am Brennerpass zahlten wir eine Maut von € 11,00 und auf Italiens Straßen kamen noch € 19,00 an Mautgebühren hinzu. Die Fahrt verlief ruhig und war in zwei Etappen aufgeteilt. Die erste Hälfte fuhr ich,  die zweite übernahm Alfred. Nach insgesamt 697 Kilometern erreichten wir unser Ziel - das malerische "Sulzano" am Iseosee. 


Alfred entdeckte einen Parkplatz hoch oben in Sulzano, von wo aus wir einen traumhaften Ausblick auf den Iseosee und die Insel Monte Isola genießen konnten. Monte Isola ist die größte Insel in einem europäischen See, ein beeindruckender Anblick. 


Den Abend ließen wir bei milden Temperaturen ausklingen - einfach perfekt für den Start unserer Reise.




Parkplatz Sulzano:

Adresse:  25058 Tassano,  57 Via Martignago

GPS: N 45°41'18'' E 10°6'48''

kostenloser, schräger Parkplatz mit herrlichem Blick auf den Iseosee, keine Ver- und Entsorgung, nicht geeignet für große Wohnmobile, das Übernachten wird in der Nebensaison geduldet, autark - kein Strom - einfach frei stehen




27. Oktober 2024


Die Nacht war durch den gelegentlichen Verkehrslärm etwas unruhig - ab und zu ratterte ein Auto vorbei. Doch all das war schnell vergessen, als wir morgens beim Frühstück die Tür öffneten. Der Ausblick war einfach ein Traum. Wir ließen die beeindruckende Kulisse noch einmal auf uns wirken, bevor wir weiterfuhren.









Unser nächstes Ziel war der "Wohnmobilplatz Gerolo", direkt in Sulzano. Dort wurden wir von einem älteren Herrn freundlich empfangen, der sogar ein wenig Deutsch sprach. Die Kommunikation klappte so halbwegs. Er erklärte uns alles Wichtige. Alfred parkte das Wohnmobil gekonnt ein und wir fühlten uns sofort wohl an diesem Wohnmobilplatz.

Ich widmete mich wieder meinem Reiseblog und dem Fotobuch, um die bisherigen Eindrücke festzuhalten.



Am Nachmittag machten wir einen gemütlichen Spaziergang zum Hafen von Sulzano, wo wir die malerische Umgebung erkundeten. 



Bei einem erfrischenden Getränk genossen wir die tolle Aussicht auf den Iseosee - ein perfekter Moment, um die Schönheit dieses Ortes in vollen Zügen zu erleben.





Wohnmobilplatz Gerolo:

Adresse: Via Tassano 14, 25058 Sulzano

GPS: N 45°41'18'' E 10°6'12''

15 Plätze, Ver- und Entsorgung, inkl. Strom, Sanitäranlagen sauber - leider das Wasser sehr frisch beim Duschen, sehr freundlich, toller Ausgangspunkt für die Radwege und nur wenige Schritte zu den Fähren zur " Monte Isola, ganzjährig geöffnet








28. Oktober 2024

Nach dem Frühstück kauften wir die Tickets für die Fähre nach Monte Isola. Für den Fahrradtransport zahlten wir € 5,20 pro Person, die Überfahrt kostet € 6,70 pro Person. Die Fähre fuhr alle 15 Minuten und schon bald waren wir auf dem Weg.



Unser Ziel war die Wallfahrtskirche Madonna della Ceriola, die majestätisch hoch oben auf der Insel thront. Mit unseren E-Bikes war die Fahrt zur Kirche problemlos. Oben angekommen machten wir eine Pause, um die atemberaubende Aussicht zu genießen.



Die Abfahrt hingegen war anspruchsvoller - der Weg war steinig und ging steil bergab, also schoben wir die Räder ein Stück. Unten angekommen erkundeten wir die Umgebung und ließen uns in einem Restaurant nieder, um uns zu stärken. Danach ging es mit der Fähre wieder retour nach Sulzano, wo wir bei einem letzten Getränk den Tag ausklingen ließen. Insgesamt legten wir heute 21 Kilometer mit den Bikes zurück - ein perfekter Mix aus Bewegung, Entspannung und wunderbaren Ausblicken.




 
29. Oktober 2024

Heute ging es mit den Fahrrädern rund um den wunderschönen Iseosee. Gestärkt nach einem ausgiebigen Frühstück starteten wir unsere Tour, die uns mit traumhaften Ausblicken belohnte. Nach etwa 7 km erreichten wir den Radweg von Vello nach Toline - ein echtes Highlight! Der 5 km lange Weg ist ausschließlich für Fahrräder und Fußgänger zugänglich, ohne Autos, und führt direkt am See entlang unter beeindruckenden, steil abfallenden Felsen. Ein unvergessliches Erlebnis inmitten der Natur.


Nach der idyllischen Strecke setzten wir unsere Fahrt in Richtung Lovere fort. Die Route führte uns weiter entlang des Sees, mit immer neuen, atemberaubenden Panoramablicken und charmanten kleinen Orten am Weg. Die Kombination aus der frischen Seeluft und den sanften Wellen im Hintergrund machte die Weiterfahrt einfach nur perfekt.




Nach Lovere ging es weiter nach Predore und schließlich ins lebendige, touristische Städtchen Iseo. 

Dort legten wir eine wohlverdiente Pause ein und genossen ein kühles Getränk, während wir die Atmosphäre auf uns wirken ließen. 


Am Ende hatten wir 67 km zurückgelegt - glücklich und zufrieden über eine fantastische Runde mit traumhaften Ausblicken und tollen Erlebnissen entlang des Sees.








30. Oktober 2024

Am Vormittag habe ich weiter an unserem Fotobuch und Reiseblog gearbeitet um die schönen Erinnerungen festzuhalten. Gegen Mittag ging es dann zu Fuß zum Wasserfall in Sulzano - ein perfekter Ort für eine Pause.






Danach schlenderten wir gemütlich durch die Straßen und genossen die entspannte Atmosphäre des Ortes - ein ruhiger und doch erlebnisreicher Tag!


 
31. Oktober 2024



Heute stand eine besondere Radtour an - hoch nach Zone zu den beeindruckenden Erdpyramiden. Die ersten 7 km fuhren wir gemütlich am See entlang, doch dann ging es steil bergauf. Oben angekommen, stellten wir die Räder am Parkplatz ab und erkundeten den etwa 2 km langen Rundweg um die Pyramiden. 

Die bizarren, steilen Felsformationen  waren wirklich beeindruckend. Erdpyramiden sind Naturformationen, die durch Erosion entstehen. Sie bestehen aus Lehm oder Moränenmaterial und ragen wie steile Säulen aus dem Boden. Fast immer haben sie einen "Hut" aus Stein, der die darunterliegende Säule vor Regen und Wind schützt. Dieser Stein wirkt wie ein Regenschirm und sorgt dafür, dass die Struktur darunter langsamer erodiert. 

Nach dem Rundweg machten wir uns auf den Rückweg zum Wohnmobil in Sulzano. Wir konnten auf einen tollen Tag zurückblicken - voller unvergesslicher Eindrücke.




 01. November 2024

Heute starteten wir wieder mit den E-Bikes in den Tag. Unser Ziel war das Kloster San Pietro in Lamosa, nähe Iseo. Das Kloster bot uns den perfekten Start für die Wanderung im Naturpark delle Torbiere. Für einen Eintritt von nur € 2,00 pro Person betraten wir dieses faszinierende Naturschutzgebiet. Auf einem gut ausgeschilderten Rundweg von etwa 4 km erkundeten wir die einzigartige Umgebung. Die Wege führten uns entlang ruhiger Wasserflächen und durch dichte Vegetation, die das Gefühl von Abgeschiedenheit und Ruhe verstärkte.




Der Spaziergang entlang des Wassers bot immer neue Blickwinkel auf die Natur und Gelegenheit, Vogelarten zu beobachten. Es war die perfekte Kombination aus Bewegung und Entspannung.



Nach unserem Rundweg im Landschaftsschutzgebiet besuchten wir das Kloster und die Klosterkirche San Pietro. Die Architektur und die alten Mauern strahlten eine besondere Ruhe und Geschichte aus, die uns tief beeindruckte. Die Klosterkirche selbst ist ein Ort voller Atmosphäre, mit kunstvollen Fresken und einem schlichten, aber eindrucksvollen Altarraum.



Der Besuch des Klosters rundete unseren Tag perfekt ab - eine harmonische Mischung aus Naturerlebnis und kultureller Entdeckung.

02. November 2024

Heute hieß es Abschied nehmen von Sulzano und die Rückfahrt musste angetreten werden. Die Straßen waren ruhig und der Sonnenschein begleitete uns die ganze Strecke. Nach rund 400 Kilometern erreichten wir am Nachmittag den Wohnmobilstellplatz in Kiefersfelden in Deutschland, wo wir planten zu nächtigen.




Nach der langen Fahrt haben wir uns noch einen kleinen Spaziergang durch Kiefersfelden gegönnt. Die frische Luft und die Aussicht auf die Berge waren genau das Richtige, um den Tag entspannt ausklingen zu lassen.



Wohnmobilstellplatz Kiefersfelden:

Adresse: Bahnhofstraße 40, D - 83088 Kiefersfelden

GPS:  N 47°36'39'' E 12°11'30''

12 Plätze, € 8,00 / 24 Stunden (Automat), ganzjährig geöffnet, Strom, Bahnhof in der Nähe - Geräusche durch Zug nicht wirklich gestört, Ver- und Entsorgung möglich, gut besucht 






03. November 2024

Heute ging es nach Hause. Die Fahrt verlief ruhig und wir hatten viel Zeit, die vergangenen Tage Revue passieren zu lassen.

Rückblickend war es eine wirklich tolle Reise - von zahlreichen Radtouren, durch wunderschöne Landschaften und entspannten Stunden bis hin zu besonderen Momenten, die uns lange in Erinnerung bleiben werden. 

Jede Tour hat ihren eigenen Charme und macht die Reise zu einem unvergesslichen Erlebnis. Wir freuen uns schon auf das nächste Abenteuer mit unserem Wohnmobil.

Alles Liebe und immer gute Fahrt,

Manuela und Alfred



















Mittwoch, 4. September 2024

Mit dem Wohnmobil zum Pannoniaring

 Mit dem Wohnmobil zum Pannonia-Ring

(30. August bis 01. September 2024)


30. August 2024



Nach der Arbeit machten wir uns auf den Weg nach Ungarn zum 260 km entfernten Pannonia-Ring. Dort fahren mein Schwager Harald und seine Freunde mit ihren Motorrädern Rennen über dem Ring. 

Die Anreise verlief ruhig - in Ungarn benutzen wir die 84er Straße, damit wir keine Gebühren bezahlen müssten.


Bei unserer Ankunft wurden wir herzlich von meiner Schwester Nicole empfangen. Wir gönnten uns ein kühles Getränk und genossen ein kleines Planschbecken zur Abkühlung.




Nicole zeigte uns dann die Umgebung und führte uns herum. 


Den Abend ließen wir bei einem gemütlichen Essen im Restaurant "Paddock" ausklingen.






31. August 2024


Ein neuer Tag begann mit einem leckeren Frühstück - ein Teller voller belegter Brötchen, um gut in den Tag zu starten. 


Schon früh lagen die Motorengeräusche in der Luft, das Rennfeeling war allgegenwärtig. Mein Schwager Harald und sein Freund Ernst bereiteten sich auf ihre ersten Qualifikationsrennen vor, während die Hitze des Tages uns alle spürbar begleitete.


Als Zaungäste erlebten wir das Geschehen hautnah mit, machten viele Fotos und trafen einige Bekannte, mit denen wir plauderten. Für uns war es ein sehr aufregender Tag, doch für die Fahrer und ihre Helfer war es äußerst anstrengend.




Harald und Ernst hatten sich nach dem Qualifikationsrennen eine Abkühlung im Pool verdient. Sie haben sich durch Fleiß und Ausdauer für das morgige Rennen qualifiziert. Meine Schwester ist ein Multitalent im Organisieren, eine Allrounderin - sie hatte alles im Überblick - eine echte Macherin.

Am Abend gingen wir wieder gemeinsam Essen. Es schmeckte wieder sehr köstlich

Zu späterer Stunden haben sich Nicole, Alfred und ich entschlossen, dass wir mit den E-Bikes und dem Scooter den Ring erkunden. Es war angenehm kühl und es war echt cool mit den Bikes um den Ring zu düsen.
 


01. September 2024


Der Tag begann mit einer eigenartigen Atmosphäre, eine gewisse Anspannung lag in der Luft. Alles war vorbereitet, die Teams waren fokussiert und die Spannung stieg. Wie immer kümmerte sich Nicole um alles, damit die Männer sich voll und ganz auf den Renntag konzentrieren konnten.



Neben unserem Wohnmobil gab es eine unerwartete Begegnung: Eine kleine Babyschlange tauchte auf. Ernst rettete sie vorsichtig - ein kleines Abenteuer am Rande des Renngeschehens.

Es war ein heißer Tag und die Aufregung war deutlich zu spüren. Aber die Mühe hat sich gelohnt: Das Rennen verlief erfolgreich! 
Harald belegte in seiner "Saisonwertung" und seiner Klasse den zweiten Platz und auch Ernst erreichte in seiner Klasse den zweiten Platz in der "Saisonwertung". Alfred und ich haben ihnen direkt nach dem Rennen herzlich zu ihren tollen Leistungen gratuliert und unsere Freude mit ihnen geteilt. Wir sind unglaublich stolz, Teil dieses Moments gewesen zu sein.






Leider konnten wir bei der Siegerehrung nicht mehr dabei sein, da wir direkt nach Hause fuhren. Es war ein sehr interessantes und aufregendes Rennwochenende, das uns noch lange in Erinnerung bleiben wird.

Wir möchten uns bei euch bedanken, dass ihr unseren Reiseblog besucht habt. Wir hoffen, euch hat dieser Einblick in unser Wochenende gefallen. Bleibt gesund und bis zum nächsten Abenteuer - wir freuen uns, wenn ihr wieder dabei seid,

alles Liebe, 

Manuela und Alfred